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Syltfee-untervegs auf der Donau von Budapest zum Schwarzen Meer

Budapest – ankommen, einchecken, erleben

Minibud, Schotten und Bohem Art

Mit Wizz-Air gut in Budapest gelandet komme ich mir vor wie in Schottland. Eine große Gruppe Schotten im Schottenrock wartet auch am Gepäckband – sie sind schon etwas in alkoholisierter und damit lautstarker Stimmung und ich denke mir „hoffentlich haben sie ein anderes Hotel als wir“. Ihr kennt die selbst erfüllende Prophezeiung? Mit 6 anderen Personen fahren wir mit dem Minibud für 19 € ins Zentrum. Unser Hotel Bohem Art ist die zweite Haltestelle – und wer steht an der Rezeption ?!? Ein Großteil der Schottengruppe – ich hoffe die Nacht wird trotzdem ruhig. Ihr sucht ein Hotel in Budapest, das zentral für jegliche Unternehmungen oder auch als Erst-oder Folgeübernachtung für Flusskreuzfahrten liegt, dann kann ich euch das Bohem Art empfehlen. Die Zimmer sind modern eingerichtet. Das Badezimmer ist modern und hat eine bodentiefe Dusche. Das Frühstücksbuffet bietet für alle etwas, auch veganen Humus, Gemüse, Obst etc.

Schwimmendes Zuhause, Buda und 20.000 Schritte

Nach einem super Frühstück rollen wir unsere Koffer zu unserem schwimmenden Zuhause für die nächsten 10 Nächte. Einmal über die Straße und schon sind wir an der Donau und am Dock wo die MS Joy auf uns wartet. Alles ist schon bereit für unsere Vegan Easter Cruise. Unsere Kabine 206 ist wunderschön und bietet Wohlfühlfeeling.

Auspacken ist später dran, erstmal wollen wir noch Budapest erkunden. Wir überqueren die Donau und spazieren dann immer am Ufer entlang Richtung Buda – dem alten Teil der Stadt.

Auf Höhe der Burg erklimmen wir über Treppen und Rolltreppen den Berg. Die Aussicht von hier oben auf die Donau und die Kulisse von Pest ist herrlich. Die Sonne schickt ganz viele Frühlingsgefühle und der Bummel durch die Gassen von Buda macht Spaß. Den Besuch der Felsenklinik mit einer einstündigen Führung in den Tiefen des Bergs sparen wir uns für einen nächsten Besuch auf. Heute will ich nur entspannen, beim schlendern durch die Gassen, entdecken von lauschigen Hinterhöfen und einem leckeren Zwischenstopp im Café Ruszwurm

20.000 Schritte später, mit müden Beinen und doch glücklich und zufrieden sind wir rechtzeitig zum Abendessen wieder auf unserem Schiff.

Du warst noch nie in Budapest? Budapest ist eine wunderschöne Stadt, sie bietet jedem etwas: Kultur, Architektur, Geschichte oder einfach nur flanieren – alles ist möglich. Also nichts wie hin.

Leinen los – dahingleiten, genießen, entspannen

Ostern 2017 hatte ich großes Glück und habe eine Flusskreuzfahrt mit Vegan Travel von Nürnberg nach Budapest gewonnen. Danach war ich von diesem Virus infiziert – leckeres veganes Essen, herrliche Orte entdecken, entspannen und genießen und das alles mit Gleichgesinnten aus aller Welt. Einfach traumhaft. Und es war klar, 2018 heißt es wieder Leinen los und natürlich vegan. Die Auswahl bei Dirk und seinem Team ist groß. Ich wusste nicht, will ich nach Patagonien oder Frankreich oder doch wieder auf die Donau? Und nun geht es los von Budapest bis an schwarze Meer – ich bin gespannt. Dirk und seine Kolleginnen haben wieder alles getan, damit die vegane Seele glücklich ist.

Nach der Sicherheitsübung und dem Willkommensdrink gibt es unser erstes leckeres veganes Dinner – 4 Gänge und jeweils 2 Auswahlmöglichkeiten. Wie war das, Veganer essen nur Gras und müssen hungern 😉 Dann schaut mal hier (mehr Bilder von unseren leckeren Speisen und die Menüauswahl – in Kürze unter der Rubrik Genuss)

 

Angenehm erschöpft und gut gesättigt wiegt mich das Wellenrauschen in den Schlaf.

Unser erster Stopp in Kroatien – Sonne pur

Die Sonne scheint, ich drehe meine Runden auf dem Sonnendeck, während das Ufer an mir vorbeizieht – einfach wunderschön.  Die Yogastunde mit Carrie in der Panorama-Lounge macht meinen Start in den Tag perfekt. Voller Elan und gut in mir angekommen genieße ich das Frühstücksbuffet.

Unser Kapitän war auch fleißig über Nacht und hat die MS Joy nach Kroatien gesteuert. Unser erster Technical Stop steht an – der Zoll will wissen ob wir auch wirklich existieren – wir werden zur Gesichtskontrolle gerufen. Glück gehabt, mein Pass passt zu mir 🙂

Nun gleiten wir weiter nach Osijek unserem ersten Stopp. Osijek ist eine kleine kroatische Stadt an der Drau, wir haben also einen Abstecher von der Donau gemacht. Auf eigene Faust erkunden wir die City, die Altstadt und den Rest der Festung mit dem Wassertor. Die Gegensätze hier sind extrem. Von total zerfallenen Häusern über wunderschöne Häuser mit Schusslöchern in der Fassade zu bereits renovierten Villen – alles gehört dazu. Der Platz in der Altstadt mit der Pestsäule lädt zum Sonne genießen ein. Ein Café am anderen mit vielen fröhlichen Menschen – so fühlt sich Frühling an. Die Promenade an der Drau lädt ein zum skaten, Radfahren und flanieren. Ich glaube im Sommer ist hier Beachbarfeeling – die Terrassen der Lokale und Schiffe laden dazu ein.

Suchbild – was passt hier nicht dazu?

Zurück auf unserem Wohlfühlschiff gehts ab aufs Sonnendeck – mit leckerem Aperol Spritz in der Sonne liegen – that`s a wonderful way of life.

Und hier wieder das karge Veganeressen – ich hoffe ihr habt Mitleid mit mir 😉

Um 21 Uhr ist heute Quiz-time – wir sind zu sechst das Team „The Germaninternational“ und sind gespannt auf die Fragen. Handy und Siri zu befragen ist verboten, heute zählt das was in unserem Gehirn gespeichert ist. Die Fragen sind zum Teil echt tricky: „Wie schwer ist eine Boeing 747? So schwer wie 45 oder 90 oder 145 Elefanten – Na wer hätte es gewußt? Wir lagen leider mit 145 Elefanten „knapp“ daneben es waren nur 45. Und so ging es weiter mit insgesamt 23 Fragen. Mit 10 richtigen Antworten lagen wir gut im Mittelfeld – die Gewinnergruppe hatte 13 Richtige.

Belgrad – untervegs im Untergrund

Brr heute war es kalt und windig bei meiner Joggingrunde – doch 45 Minuten Yoga machen wieder warm.

Nach einem Abstecher in die Sava erreichen wir Belgrad, die Hauptstadt Serbiens. Um 9:30 Uhr soll unsere Sightseeingtour  durch Belgrad starten. Doch der Zoll gibt leider unser Schiff noch nicht frei – 1 Beamter scannt alle 110 Reisepässe ein….. Das kann dauern. Um 10:30 Uhr kommt das Signal – wir dürfen von Bord. Also nichts wie ab in den Bus. Undergroundtour – was uns hier wohl erwartet? Nach einer kurzen Busfahrt spazieren wir durch den Park zur Festung – Stefan unser Guide erzählt uns die Geschichte von Serbien und der Festung. Die Festung wurde mehrmals unter den verschiedenen Kriegen und Herrschaften zerstört und wiederaufgebaut. Spannend fand ich, dass die Habsburger darauf bestanden haben, dass ein neu errichteter Teil der Festung nach dem Ende ihrer Herrschaft wieder abgetragen wurde und die Steine nach Österreich geschickt werden mussten. Diese Steine wurden dann in Regensburg zum Aufbau benutzt. Also weitgereiste Ziegel.

Und dann geht es das erste mal unter die Erde – boah ist es hier kalt. Beim Blick in den tiefen Brunnen der hier für die Wasserversorgung gebaut wurde bekomme ich ein mulmiges Gefühl in meinem  Magen. Der Brunnen ist soooo tief – es ist nur ein leichtes glitzern des Wassers zu sehen. Unvorstellbar, wie die Soldaten diese Ausgrabung machen konnten. Da heißt es Brillen und Handys gut festhalten, so verschwinden sie auf nimmer wiedersehen.

Dann kurzes aufwärmen in der Sonne. Der erst vor kurzem durch einen Erdrutsch entdeckte Bunker wartet auf uns.

Die noch unentdeckte zweite Ebene ist durch eine Steinplatte abgedeckt. Die Luft hier in der ersten Ebene riecht muffig – die Gänge sind schmal und zum Teil sehr niedrig. Kopfanstoßgefahr – Stefan berichtet, dass das Militär hier ein Projekt hatte, bei dem 8 Soldaten für 6 Monate in diesem Bunker leben sollten – ohne Zugang zu Tageslicht oder Frischluft. Für mich unvorstellbar. Das Projekt wurde auch ziemlich bald abgebrochen, da es negative Auswirkungen auf die Psyche der Teilnehmer hatte. Ich bin froh wieder die Sonne und den Himmel zu sehen. Der Besuch ist eine interessante Erfahrung, jedoch nichts für Menschen mit Platzangst.

Hier in Serbien blühen bereits die Sträucher und der Löwenzahn – zwischen aller Kultur und Geschichte – wunderschön.

Nun geht es weiter zum ehemaligen Waffendepot – ich kann mir nicht so richtig vorstellen was mich hier erwartet und bin total überrascht. Über Steintreppen und   mit Natursteinen gepflasterte Wege geht es erstmal steil bergab – mit einem herrlichen Blick auf die Sava und auf die Festung. Das Depot ist eine wunderschöne große Halle – die als Höhle in den Berg gebaut und und von mehreren Mauern umgeben ist. In der Halle stehen viele Ausgrabungsstücke und Sarkophage. Keine Spur von Waffen  – doch dafür gibt es andere Spuren. In den letzten Jahren wurde diese Halle als Club genutzt und davon zeugen auch die vielen Kaugummiflecke am Boden. Die Sarkophage dienten als Bar oder als Bühne und sehr bekannte DJs der elektronischen Musik waren hier vor Ort. Doch als bei einer Party durch die laute Musik ein Schaden an der Mauer aus Kalkstein entstand wurde der Club geschlossen.

Zum Abschluss der Undergroundtour gibt es noch ein Glas serbischen Wein – natürlich auch in einer Höhle.

Ich fand die Tour super und kann sie nur empfehlen. Sie macht Geschichte anfassbar 🙂

Nach der Mittagspause starten wir zur „normalen“ Sightseeingtour mit dem Bus. Es war ok, hat mich aber wieder in meiner Meinung bestärkt, dass Busrundfahrten nicht meins sind. Ich entdecke die Städte lieber auf eigene Faust um Land und Leute näher zu kommen als im Bus.

Nach einem natürlich wieder leckeren Abendessen ruft heute bald das Bett und das Wellenrauschen, denn morgen heißt es früh aufstehen und die Uhr um 1 Stunde nach vorne stellen.

Early Bird – heute heißt es früh aufstehen für die Iron Gates

Um 6:50 Uhr klingelt mein Wecker – wie war das mit Urlaub? Heute ist Seetag – und gleich fahren wir durch den Donaudurchbruch Richtung Iron Gates. Rechts von uns liegt Serbien und links Rumänien. Die Berge rücken immer näher zusammen und die Donau wird schmaler und schmaler. Die Berge vor uns liegen im Nebel und alles wirkt unheimlich, wie im Märchen. Bis 1972 war dies hier der gefährlichste Abschnitt auf der Donau. Durch die Iron Gates (die Staudämme und Kraftwerke) die das Wasser aufstauen ist die Strömung jedoch weniger geworden und unser Kapitän navigiert uns sicher hindurch.

Wir sitzen in Wolldecken gepackt (ja es ist kalt und oben auf den Bergen liegt noch Schnee) an Deck und warten…

Alle beobachten ganz gespannt das rumänische Ufer… noch eine Biegung, das Schiff wird langsamer und da ist sie die Statue des Dakerkönigs Decebalus. Ich finde es faszinierend, wie die Augen dieser 55 m hohen Statue auf uns blicken. So habe ich mir immer im Märchen die Riesen aus dem Wald vorgestellt. 12 Bildhauer waren hier 10 Jahre lang beschäftigt, diese Statue zu erschaffen.

Auf der serbischen Uferseite entdecken wir noch die Steintafel aus dem Jahr 100 die ein römischer Kaiser nach Beendigung des Straßenbaus erstellen ließ. Das frühe Aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Nach meiner Yogastunde freue ich mich auf das Frühstück und den Tag an Bord – faulsein, entspannen, genießen und ganz viel Sonne tanken – I love my life.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Osterfest – spätestens beim nächsten Seetag gibt es neues von mir.

Alles Liebe

Eure Petra

La Digue und Mahé – Sturm, Delfine, frische Kokosnuss und schlafen mit Sternblick

La Digue – stürmische Inselrundfahrt mit Kokosnuss zur Belohnung

Samstag, 18.11.2017: Regen, Wind und Wellen – doch wir halten durch

Nach den letzten Touren rund um Praslin wollen wir heute La Digue entdecken.

Von Baie St. Anne aus queren wir auch heute wieder mit dem Kajak nach La Digue. Heute ist’s windig 😀. Unser Ziel ist La Passe – hier heißt es aufpassen, da die Fähren von Mahé hier zügig einfahren.  Wir starten unsere Inselrundfahrt im Uhrzeigersinn und hoffen dass der Wettergott auf unserer Seite ist.

Doch auf der ersten Strecke begleitet uns starker Wind, mit einer Dünung von 1 – 1,5 Meter und immer wieder Regen. Die Wellen kommen schön von vorne, so macht das Fahren trotzdem Spaß. Und ich entdecke unseren ersten Delfin. Am Anfang sehe ich nur eine Finne aus dem Wasser ragen, ca. 4 Meter entfernt – mein Puls beschleunigt sich – doch dann springt der Delfine aus dem Wasser und ich bin super glücklich.

In der Anse Caiman legen wir unsere erste Pause ein. Nach einem Blick um die Ecke werden wir entscheiden ob wir Weiterpaddeln oder nicht. Doch es sieht gut aus – die Dünung ist dort niedriger und auch der Himmel klart wieder etwas auf.

Unsere Abenteuerfahrt geht weiter. Wir paddeln vorbei an den wunderschönen Strände von La Digue Petit Anse und Grand Anse.  Zum anlanden ist die Brandung heute zu stark und auch schwimmen ist hier eher nicht empfehlenswert, da die Strömung sehr stark ist.  Und so paddeln wir weiter und genießen die Aussicht auf den Traumstrand.

Unser Ziel ist die Anse Source d’Argent – doch vorher heißt es nochmal Brandungssurfen am Riff. Etwas kritisch beobachten wir die am Riff brechenden Wellen und versuchen den richtigen Moment für die richtige Welle abzuwarten. Da ich vorne im Boot sitze ist meine Aufgabe „Füße und Hände still halten“ – mein Steuermann hält unser Boot mit Konterschlägen gerade und wir surfen auf der Welle über das Riff – juhu geschafft.  Das Anlanden am „Hochzeitsstrand“ ist nun ganz einfach.

Die anderen Strandbesucher schauen uns etwas erstaunt an, Kajakfahrer kommen hier eher selten vorbei.

Heute haben wir uns die Pause auf jeden Fall verdient – und es gibt frische Kokosnuss zum trinken und essen – mmmmmh lecker.

Die letzte Strecke nach La Passe zurück fahren wir innerhalb des Riffs – also ganz gemütlich.

Vor dem Abendessen gehen wir auf La Digue einkaufen und machen einen Spaziergang durch die kleine Stadt. Leider haben auch hier die Autos Einzug gehalten – doch die Radfahrer überwiegen immer noch, das finde ich klasse.

Wegen des Windes und des Wellengangs übernachten wir heute im Hafen von La Passe.

Marianne und Felicité – Traumstrände und herrliche Schnorchelreviere

Sonntag, 19.11.2017 Bacardi Feeling auf Marianne

Der Regen heute Nacht hat die Wolken weggewaschen. Mit dem Catamaran starten wir nach Felicité.  Von dort queren wir mit den Kajaks nach Marianne. Die Insel war früher eine Kokosplantage und ist heute unbewohnt. Wir umrunden Marianne und finden einen herrlichen Traumstrand, den wir ganz für uns haben.

Hier sieht man auch noch die Reste der Bewohner die zur Zeit der Kokosplantage auf der Insel gelebt haben. Auch ein gestrandetes Segelbootwrack dient als Fotomotiv.

Und ein paar kleine Bewohner gibt es doch noch.

Von Marianne aus geht es weiter nach Felicité.  

Kurz vor unserem Ziel entdecken wir eine kleine Bucht und wollen einen weiteren Badestopp machen. Doch unser Glück dauert nicht lange – freundlich werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Bucht in Privatbesitz ist und zum Hotel gehört. Wir müssen entweder bezahlen oder wieder gehen.

 Da Alain mit dem Cat um die Ecke auf uns wartet starten wir wieder.

Nach einer Schnorchelpause lassen wir uns vom Catamaran in die Bay St.Anne vor Praslin schippern.

Ciao Praslin und La Digue – weiter geht es nach Mahé

Montag, 20.11.2017 Praslin` s Westküste und der Kampf mit den Wellen

Die Westküste von Praslin steht heute noch auf unserem Programm.  Da die Wellen heute wieder sehr hoch sind nutzen wir die nächste Möglichkeit um innerhalb des Riffs zu gelangen.

Es ist spannend hier innerhalb des Riffs in total ruhigem Wasser zu paddeln und am Riff brechen die Wellen. Unsere Strandpause fällt heute kurz aus, da wir ablaufendes Wasser haben.

Auf Höhe der Insel Cousin, am Ende der Bucht Grand Anse wartet Alain mit dem Cat außerhalb des Riffs auf uns. Es gibt hier einen mit Boje markierten Übergang aus dem Riff, den wir ohne Brandungswellen durchqueren können. Doch die große Herausforderung steht uns noch bevor – bei dem starken Wellengang heißt es nun vom Kajak auf den Catamaran umzusteigen. Ich habe ein etwas mulmiges Gefühl im Bauch, die Strömung ist sehr stark und der Cat schwankt auf und ab. Das direkte umsteigen ist mir zu kritisch. Ich lasse mich aus dem Kajak ins Wasser gleiten – und versuche zur Leiter zu schwimmen doch die Strömung treibt mich weg. Ich bekomme die Leine des Kajaks zu fassen und ziehe mich wieder ran. Puhh das ging nochmal gut – ich erklimme die Leiter und bin froh oben zu sein.

Jetzt heißt es Ciao Praslin und La Digue – Alain setzt die Segel und wir nutzen den Wind und segeln nach Mahé. Ein herrliches Gefühl, doch man sollte nicht unter Deck gehen und sich bücken 🙁 Mein Magen dankt mir dieses Experiment mit Übelkeit. Doch nach einer halben Stunde auf meinem Lieblingsplatz mit dem Wind um die Nase geht es mir wieder prima.

  

Angekommen in der Anse Royal – heißt es heute mal wieder einkaufen. Insgesamt 3 der kleinen Supermärkte klappern wir ab um alle Wünsche von Kaffee über Müsli, Wasser und Wein zu erfüllen.

Wer kennt noch das Lied „Sternenhimmel“?  Mit unseren Isomatten, Kopfkissen und Laken machen wir es uns zu zweit im Netz des Katamaran gemütlich. Herrlich, so unter freiem Himmel zu schlafen und die Sterne zu zählen – doch Petrus ist uns nicht wohlgesonnen. Um halb zwei nachts kommt der Regen – im Dunkeln packen wir alles wieder zusammen und ziehen um in unsere Kabine. Schade.

Mahé – vom Meer aus nochmal ganz anders

Dienstag, 21.11. – Landtag mit Gemüse und Souvenir shoppen

Wir spazieren zu Geffroys Gemüsefarm – bei einer kleinen Führung erfahren wir alles über den Gemüseanbau und die Farm. Hier könnt ihr frisches Gemüse einkaufen das direkt vom Feld kommt.  Auch wir stocken unsere Vorräte auf.

Nun geht es weiter zum Jardin du Roi – da wir hier mit Francois bereits waren nehmen wir uns Souvenirs mit und wandern wieder zurück zum Strand.

In der Tageszeitung gibt es eine Seite nur über Tiere – eine tolle Idee – der Tierschutz spielt auf der Insel eine große Rolle

Während unsere Mitfahrer den Garten besuchen genießen wir einen Nachmittag am Strand. Im Schatten liegen, lesen, Fischer beobachten und baden – das tut auch mal wieder gut.

Frischer Fisch – direkt am Strand gibt es eine kleine Markthalle mit frischem Obst, Gemüse und Fisch

Damit unser Kajak keine Sehnsucht nach uns hat machen wir noch eine kleine Tour von der Anse Royal um den Point au Sel in die nächste Bucht. Zweimal Brandungssurfen am Riff inklusive 🙂

Am Horizont ziehen dunkle Gewitterwolken auf, und dort regnet es auch schon – ein Regenbogen begleitet uns. Wir kommen trocken auf dem Catamaran an, doch dann kommt der Regen auch zu uns.

Bat-o-bleu – die Charterfirma des Katamarans hat ein Barbecue am Strand für uns organisiert. Mit dem Dingi fahren wir an den Strand und hoffen dass es trocken bleibt. Die Barbecue-Idee ist toll, doch von der Umsetzung waren wir nicht ganz so begeistert.

Mittwoch, 22.11.2017 Kabbelwasser, Kreuzwellen und Traumstrand

Der Wind begleitet uns auch auf unserer Kajaktour von der Anse Royal in Richtung Baie Lazar.  Die Wellen machen uns zu schaffen und beim Pointe Capucins überraschen uns auch noch Kreuzwellen und wieder Regen.  Wir paddeln zur Anse Capucins und machen unsere erste Pause. Eigentlich wollten wir in die Police Bay fahren, doch das ist bei der Brandung zu gefährlich.

Aufgrund der Wetterlage bricht die eine Hälfte unserer Gruppe die Tour ab und kehrt zum Catamaran zurück. Zu fünft machen wir uns wieder auf den Weg – der Catamaran wird uns aus der Ferne begleiten, das ist ein gutes Gefühl.

Die Sonne hat Erbarmen mit uns und schaut mal wie es uns geht. Wir paddeln vorbei an der wunderschönen Anse Intendance. Die Wellen machen wieder Spaß und unser nächster Badestopp an der Anse Takamaka entschädigt uns für alle Mühen.

Wir gönnen uns im Chez Batista eine kühle Erfrischung und genießen das Nichtstun.

Dann heißt es wieder – ab durch die Welle – alles geht gut und wir paddeln glücklich und zufrieden bis zur Baie Lazare. Eine wunderschöne Bucht, die auch für Hochzeiten am Strand genutzt wird – aus der Ferne sehen wir zwei geschmückte Pavillons, die nur auf das Brautpaar warten.

Leider macht uns der Wind einen Strich durch die Rechnung – die Bucht ist für die Übernachtung zu wenig geschützt. Alain bringt uns bis Port Launay – wo wir vor Anker gehen und unser Nachtlager einrichten.

Donnerstag, 23.11.2017 Quallen, Sonnenuntergang und 2. Sternenschlafversuch

Mit dem Cat fahren wir bis zur Ile Therese um hier einen morgendlichen Schnorchelstop einzulegen – auf der Suche nach einer Schildkröte schwimme ich Richtung Insel. Auf einmal spüre ich an meinem Arm einen heftigen brennenden Schmerz. Ich drehe um und schwimme ziemlich hektisch zum Catamaran zurück. Auch zwei andere aus unserer Gruppe hat es erwischt – wir sind in einen Schwarm Quallen geraten 🙁 Die ersten die wir seit 3 Wochen auf den Seychellen sehen.  Mit einer Zitrone reibe ich die betroffenen Stellen ab, langsam wird es wieder besser – doch die Lust auf schnorcheln ist mir für heute vergangen.

Auch beim einsteigen ins Kajak bin ich heute vorsichtig, denn ein unfreiwilliges Bad will ich an dieser Stelle nicht nehmen. Zügig paddeln wir Richtung Anse Soleil. Das Wetter ist genial, Sonnenschein pur, kein Wind und fast schon zu heiß.

Angekommen vor der Anse Soleil heißt es wieder anlanden bei Brandung. Wir haben dies zwar nun schon oft geübt, doch aufregend bleibt es immer. Gut dass ich meinen Steuermann habe – so reiten wir auf der Welle Richtung Strand – ein super Gefühl. Unseren Mitfahrern geht es nicht allen so gut – ein paar machen die Bekanntschaft der Wellen-Waschmaschine – doch alle kommen heil an Land.

Mittagspause am Strand – baden, dösen und genießen – was will „Frau“ mehr 😉

Besuch am Badeplatz – na wer kann ihn sehen?

Nach einem Besuch im Chez Julien – die einheimische Zitronenlimo schmeckt prima – starten wir wieder.

Nach dem anlanden bei Brandung nun die nächste Herausforderung – schnell einsteigen ins Kajak, Spritzdecke zu, die richtige Welle abwarten und paddeln, paddeln, paddeln bis wir außerhalb der Brandung sind. Eine kräftige Salzwasserdusche inkl. Nasenspülung ist inklusive.

Auf dem „Heimweg“ fahren wir die Buchten aus und genießen den Ausblick auf die Küste. Jede Bucht hat ihren eigenen Reiz, kleine Hotels, kleine Orte und wunderbare einsame Strände neben ganz viel Flora und Fauna und tollen Steinformationen.

Heute paddeln wir der Sonne entgegen – in einen herrlichen Sonnenuntergang. Nach ca. 30 km Paddeln sind wir müde und glücklich wieder an Bord.

2. Versuch: Heute Nacht schlafen wir wirklich unter dem Sternenhimmel – auf dem Netz des Katamarans. Wir haben extra unsere Isomatten dabei – herrlich, so viele Sterne am Himmel – am Morgen weckt uns ein Hahn der vom Land herüber kräht und die Sonne die uns ins Gesicht scheint.

Freitag 24.11.2018 – 2 Wochen Abenteuer auf dem Meer gehen zu Ende

Heute nehme ich mein letztes Morgen-Bad – das wird mir fehlen. Aufstehen, in das warme Meer Wasser springen und dann Frühstück in der Sonne – ein Traum.

Mit dem Catamaran bringt uns Alain bis zur Anse Major. Auf dem Weg begleitet uns eine Delfinfamilie – sie sind auf der Jagd sagt Alain. Ich bin verzaubert, diese schönen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen ist wunderbar.

Es ist spannend, mit dem Kajak nun die Küste entlang zu fahren, an der wir unsere erste Woche auf den Seychellen verbracht haben. Vom Wasser aus sieht alles noch einmal anders aus.

Beau Vallon und unser Appartement lassen wir hinter uns – am Sunset Beach legen wir eine kurze Pause ein. Da wir jedoch ablaufendes Wasser haben geht es bald wieder weiter, damit wir        das Riff noch überqueren können.

Auf Höhe der kleinen Insel L’ilot sammelt uns der Catamaran wieder ein.

Alain hat ein Date mit dem Tankwart und wir fahren mit dem Catamaran wieder Richtung Eden Island.

Nach dem Auftanken bringt Alain die noch paddelwilligen – da sind wir natürlich dabei – in Richtung Cerf Island im Saint Anne Marine National Park. Unsere letzte Paddeltour für diesen Urlaub – gegen den Uhrzeigersinn paddeln wir um Cerf Island Richtung St. Anne. Zwischen St. Anne und Ile Moyenne machen wir uns auf den Rückweg.

  

Doch einen Abstecher will ich auf jeden Fall noch machen. Bei Ebbe verbindet eine Sandbank die Inseln Ile Moyenne, Round und Long, das heißt man kann trockenen Fußes von einer Insel zur anderen gehen. Durch die Lücke zwischen Moyenne und Round können wir noch paddeln, doch dann heißt es auch für uns aussteigen und das Kajak ziehen – lustig, hier mitten im Meer zwischen zwei Inseln zu stehen 🙂

Nach dem Spaziergang paddeln wir wieder weiter Richtung Cerf um von dort dann nach Mahé zu queren. Hier macht uns die Strömung und der Gegenwind noch etwas zu schaffen, doch dann haben wir Eden Island erreicht. Mit den Kajaks paddeln wir in die Marina – das letzte mal aussteigen, unser Abenteuer ist fast zu Ende.

Nun heißt es wieder packen, denn am nächsten morgen um 5 Uhr kommt unser Taxi und bringt uns zum Flughafen. Am Abend lassen wir uns alle gemeinsam nochmal bei Marie-Antoinette mit leckerem kreolischem Essen verwöhnen.

Samstag 25.11.2017 Ciao Seychelles – schön war es hier <3

Wir sind die ersten Reisenden am Check in. Wir genießen die letzten Minuten Wärme und Seychellen-Duft bevor es dann mit Flieger über Dubai ins kalte München geht.

Von der Sonne in den Schnee brrr. Doch der nächste Urlaub kommt bestimmt.

Ihr habt auch Lust bekommen die Seychellen zu entdecken? Ich kann euch empfehlen beides zu machen – Land und Leute kennenlernen und auch die Inseln vom Meer aus zu entdecken. Ein Catamaran mit Kajaks könnt ihr inklusive Skipper chartern. Doch ihr solltet auf jeden Fall Paddelerfahrung besitzen, denn ihr seid auf dem Meer unterwegs und nicht auf dem heimischen See. Wenn ihr Fragen habt zu unserer Reise meldet euch gerne bei mir.

Alles Liebe

Eure Petra

 

Seychellen – Syltfee mit dem Kajak rund um Praslin

Praslin – Schildkröten, Coco de Mer und wunderschöne Strände

Nach dem etwas holprigen Start unserer Tour sind wir jetzt happy und freuen uns auf unsere 2 Wochen Abenteuer.

Dienstag 14.11.2017: Mein Tag startet wieder mit einem herrlich erfrischenden Bad im Meer. Beim Frühstück schmieden wir mit Alain Pläne für unseren Tag. Auf dem Programm – paddeln, schnorcheln und Schildkröten besuchen. Das hört sich doch super an.

Curieuse – mit dem Kajak entdecken

10 Uhr im Boot – das wassern der Boote geht heute schon etwas flüssiger. Doch nun heißt es das erste mal direkt vom Katamaran in das Kajak steigen. Zum Glück ist das Meer ruhig und alle landen gut im Boot. Wir starten mit der Inselumrundung von Curieuse.

An der Spitze von Curieuse spüren wir das erste mal den Gegenwind und haben Wellengang. Doch die nächste geschützte Bucht liegt schon vor uns.

Nach der Inselumrundung bringt uns Alain mit dem Katamaran zur Insel St. Pierre. Wir haben das Schnorchelrevier fast für uns alleine, da alle anderen Tagesausflugsboote jetzt zum Mittagessen auf Curieuse sind. Gut dass wir unseren Skipper haben.

St. Pierre

Schnorcheln im 27 Grad warmen Wasser ist herrlich. Die Vielfalt der Fische fasziniert mich jedes mal wieder.

Schnorcheln macht hungrig, nach der Mittagspause auf unserem Katamaran bringt uns Alain nach Curieuse  auch Turtle Island genannt – Schildkröten besuchen.

 

 

Wir haben die Schildkröten ganz für uns alleine, herrlich. Die Tiere faszinieren mich. Hier auf Curieuse gibt es im Rahmen eines Naturschutzprojektes eine Schildkrötenaufzuchtstation. Von den ganz kleinen Schildkröten, bis zu ausgewachsenen Tieren können wir alles bestaunen.

Auf Holzstegen spazieren wir durch den Mangrovenwald Richtung Doctors House.

Rechts und links der Stege sind riesige Löcher im Boden, doch hier wohnen keine Kaninchen sondern sehr große Krebse. Bei Dunkelheit wollte ich hier nicht sein.

Doctors House stammt noch aus der Zeit als Curieuse eine Leprakolonie war.

Dort am Strand wartet Alain wieder auf uns.

Ein Tag mit vielen wunderschönen Eindrücken geht zu Ende. Wir übernachten heute in der Anse Gouvernement.

Coco de Mer im Valleé de Mai

Mittwoch, 15.11. 2017 – heute haben unsere Kajaks frei.

Mit dem Katamaran fahren wir nach Jetty in der Baie St. Anne im Südosten von Praslin.

Baie St. Anne

Unser Ersatzguide kommt heute aus Deutschland an. Wir nutzen den Tag und erkunden die Insel.

Mit dem Bus – wir erwischen einen Fahrer der gut in die Formel 1 passen würde 🙂 – fahren wir zum UNESCO Weltnaturerbe Valleé de Mai.

 

Hier wird die Coco de Mer gehegt und gepflegt. Doch auch ganz viele endemische Tiere sind hier zu finden, also Augen auf.

Der Park ist herrlich – es gibt verschiedene Wege die man alleine oder auch im Rahmen einer Führung gehen kann.

Immer im Schatten der Palmen geht es bergauf und bergab. Und das rascheln der Palmblätter im Wind begleitet uns.

  

Wenn ihr auf Praslin seid plant unbedingt einen Besuch mit ein.

Mit dem Linienbus machen wir noch eine Sightseeing Tour bis zur Nordspitze von Praslin.

Fußweg zur Anse Georgette – dazu später mehr

Heute übernachten wir wieder in der Anse Gouvernement.

Traumstrände entdecken

Donnerstag, 16.11. – die wunderschönen Strände von Praslin entdecken

Mit den Kajaks paddeln wir immer an der Küste entlang bis zur Anse Lazio. Wir haben den Strand komplett für uns und genießen es einfach im Meer zu liegen und vor uns hin zu träumen.

Unser zweites Ziel heute ist die Anse Georgette – eine kleine traumhafte Bucht mit türkisfarbenem Wasser – am liebsten würde ich hier bleiben. Weit weg von jeder Zivilisation. Die Anse Georgette ist nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar.

Wir paddeln zurück zur Anse Lazio und trauen uns auch mal zwischen den Felsen durch zu paddeln, das macht Spaß.

Juhu 2 Schildkröten haben uns besucht – ganz nah am Catamaran – doch für ein Foto war ich zu langsam. Beim schnorcheln an den Felsen der Anse Lazio sind sooo viele Fische. Und auch einen Rochen haben wir entdeckt.

Nach der Schnorchelpause geht es wieder ins Kajak. Wir sind ja nicht zum Spaß hier 😉 Heute paddeln wir in einer kleinen Gruppe in den Sonnenuntergang – ein wunderschönes Erlebnis.

Der Rest der Gruppe erwartet uns mit dem Catamaran wieder in der Anse Gouvernement.

Heute bleibt die Küche kalt, Alain bringt uns zum Strand und wir gehen lecker kreolisch essen im Les Lauriers. Ein tolles kreolisches Buffet erwartet uns in einer wunderschönen ansprechenden Umgebung. Das Restaurant ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

auch ein Bewohner von Praslin

 

Insel Hopping mit dem Kajak

Freitag, 17.11. – erste Querung mit dem Kajak von Praslin nach La Digue

Heute wartet eine neue Herausforderung auf uns. Von der Baie St.Anne aus queren wir mit den Kajaks über das offene Meer zur Spitze von La Digue. Ein komisches Gefühl, ich fühle mich ziemlich klein auf dem großen Meer. Wir müssen als Gruppe zusammenbleiben, da wir auch die Route der Fähre kreuzen und es wichtig ist, dass wir von den Booten wahrgenommen werden.

Stolz das erste Stück geschafft zu haben machen wir uns an die zweite Querung von La Digue nach Félicité. Nun haben wir uns eine Badepause verdient 🙂

Ausgeruht paddeln wir weiter Richtung Ile Cocos. Heute auch mal mit Wasser von oben, doch auch der Regen ist herrlich warm und wäscht das Salzwasser ab 😉 Das tut gut.

Nach einer kurzen Mittagspause auf dem Catamaran machen wir mit den Schnorcheln die Unterwasserwelt rund um Ile Cocos unsicher. Herrlich so ein Tag auf und im Wasser.

Nachdem wir Ile Cocos aus Sicht der Fische gesehen haben umrunden wir sie nun auch noch mit dem Kajak.

Die Sundowner Tour geht weiter um die kleine Schwester von Sisters Island. Jede Insel hat ihren eigenen Charme und ich kann mich an den Felsformationen gar nicht satt sehen.

Am Horizont bauen sich dicke Gewitterwolken auf – doch wir bleiben verschont. Eine tolle Stimmung umgibt uns.

Heute übernachten wir in der Baie St.Anne. Morgen heißt es good bye Praslin – hello La Digue.

 

Seychellen – Syltfee mit dem Kajak im Paradies

Ciao Mahé – hallo Meer – wir stechen in See

Leinen los

Nach einer Woche in unserem wunderschönen Appartement in Beau Vallon starten wir jetzt mit unserer Abenteuerreise. 2 Wochen schippern wir mit dem Katamaran durch die Inselwelt der Seychellen – Syltfee im Paradies :-). Immer dabei unsere Kajaks, mit denen wir die Inseln von einer ganz anderen Perspektive aus entdecken.

Das Abenteuer kann beginnen – leider erstmal mit Hindernissen

Unser Katamaran wartet in der Marina von Eden Island auf uns.  Eden Island ist eine künstliche Insel, auf der wir Luxusferienhäuser, Supermarkt, Restaurants, Shoppingmöglichkeiten und auch die sanitären Anlagen für uns Seefahrer finden. 14 Tage mit 3 weiteren Pärchen, die wir erst kennenlernen, unserem Skipper und dem Guide von Club Aktiv auf engstem Raum.

Küche, Lounge-Ecke und ganz viel Stauraum

Unser schwimmendes Hotel für die nächsten 2 Wochen

Die Spannung steigt, bald geht es los

Schlafzimmer mit Ausblick

Unsere Kabine besteht aus einem Bett, einem mega kleinen Bad und das wars. Auf Deck gibt es eine Küchenzeile und den Salon, sowie Outdoor überdacht eine Sitzecke, die zum Hauptaufenhaltsraum wird. Meinen Lieblingsplatz mit Ausblick werdet ihr auch noch kennenlernen.

Alain bei der Arbeit

Die Kajaks sind schon an Board. Unser Skipper Alain begrüßt uns herzlich – er wird die wichtigste Person unserer Reise sein, denn er kennt sich hier aus wie in seiner Westentasche.

Wir sind da – doch wo ist unser Guide…

Überraschung die erste: Wir kochen selber!

Unsere erste Aufgabe ist es, gemeinsam zu überlegen was wir die nächsten Tage kochen und essen wollen. Denn ja, wir werden uns auch selbst versorgen. Dann geht es ab in den Supermarkt. Mit 3 voll beladenen Einkaufswagen kommen wir zurück – und hoffen, dass wir an alles gedacht haben. Denn am Sonntag gehen wir auf große Fahrt. So der Plan.

Marie-Antoinette – super gemütlich

Am ersten Abend gehen wir alle gemeinsam lecker kreolisch Essen. Wenn ihr auf Mahe seid müsst ihr auf jeden Fall dieses Restaurant besuchen. Das Marie-Antoinette ist ein Unikat. Das Essen ist super lecker und reichlich – für alle, die die einheimische Küche der Seychellen probieren wollen ein „MUSS“.

Überraschung die zweite :-(: Unser Guide ist leider nicht im Stande uns zu begleiten.

Nach einigen Zwischenfällen mit unserem Guide stechen wir am Sonntag nachmittag mit Alain unserem Skipper alleine in See. Doch wir sind guter Dinge.

Leinen los – Abenteuer wir kommen

Und los gehts – auf große Fahrt

Mein Lieblingsplatz ist da vorne – mit Aussicht

Die erste Fahrt entlang der Küste um die Nordspitze von Mahe ist einfach herrlich.

Sonnenuntergang auf dem Meer – soo schön

Wir ankern zum Sonnenuntergang in der geschützten Bucht von Port Launay und springen alle vor dem Abendessen noch in unseren großen Pool – das Meer 😉

Abend-Bad 🙂

Die erste Nacht in unserem schwimmenden Hotel – es ist ziemlich warm in unserer Kabine – doch die Ruhe und das leise Plätschern des Meeres entschädigt dafür. Morgens weckt mich die Sonne und ich springe in meinen Bikini und ab ins Meer.

Ausblick bei meiner morgendlichen Schwimmrunde.

Das ist genial – ich schwimme ein paar Runden und weiß ich bin im Paradies angekommen. Danach gibt es Frühstück und wir planen gemeinsam mit Alain den Tag.

Ile Thérèse – erste Inselumrundung im indischen Ozean

Unsere erste Kajakausfahrt steht an. Mit Hut, T-Shirts mit UV-Schutz und ausreichend Wasservorräten ausgestattet lassen wir das erste Mal die Kajaks ins Meer. Das einsteigen ins Kajak vom Katamaran aus wird auch noch eine Herausforderung. Doch da die Paddelerfahrungen der Teilnehmer sehr unterschiedlich sind heißt es erstmal die Grundlagen üben.

Wir schwimmen mit den Kajaks im Schlepptau an den Strand. Sobald die Boote eingestellt sind und alle in ihrem schwimmenden Gefährt sitzen heißt es – wir üben kentern. Denn auch das gehört dazu – wenn ich mich auf dem Meer bewege. Alle absolvieren mit mehr oder weniger Widerwillen die Aus- und Wiedereinstiegsübungen – dann kann es losgehen.

Es ist ein herrliches Gefühl so ruhig dahinzugleiten. Wir sitzen jeweils zu zweit im Boot – was jedoch auch eine Herausforderung darstellt, denn es heißt beim paddeln auf den Partner zu achten sonst wird das nichts mit dem vorankommen. Nach unserer ersten Umrundung der Ile Thérèse waren die meisten doch froh wieder an Bord zu sein.

Erste Kajakausfahrt

Unsere nächste Station: Praslin

Um 14 Uhr lichtet Alain den Anker und wir setzen über nach Praslin. Ich genieße die Überfahrt auf dem Netz des Katamarans (mein Lieblingsplatz) – der Wind weht mir um die Nase, ab und zu spritzt die Welle von unten hoch – das Leben ist schön. Zeit um zu genießen und die Gedanken fliegen zu lassen.

Unser Ziel für die Nacht ist die Anse Petit Cour. Alain bringt uns mit dem Dingi noch an den Strand  – Einkauf ist angesagt – Wasser, Wein und was sonst noch so fehlt. Ein Besuch in den kleinen Supermärkten ist immer spannend – und es ist gar nicht so einfach etwas zu finden. Der Thunfisch steht beim Sonnenöl, das Müsli bei der Seife 😉

Unser erstes selbst gebackenes Brot, das Frühstück ist gesichert.

Nach dem kochen, essen und natürlich spülen genießen wir den Abend an Bord – so viele Sterne habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Und morgen geht es weiter – lasst euch überraschen.

Liebe Grüße Eure Petra

Seychellen – Syltfee untervegs auf Mahé – Sonne, Strand und noch viel mee(h)r

Mahé – eine Woche Entdeckungsreise auf der Insel

Angekommen auf dem Flughafen von Mahé erwartet uns schon unser Taxifahrer (Dank Angie von Beau Bamboo Guesthouse) Nach der trockenen Hitze in Dubai sind wir überwältigt von der Schwüle – es hat vor kurzem noch geregnet. Doch es riecht nach Meer und Urlaub einfach herrlich. Auf unserer Fahrt nach Beau Vallon bekommen wir schon ganz viele Tips für unseren Aufenthalt hier auf Mahé  – wo sind gute Einkaufsmöglichkeiten, was sollten wir besuchen und wo sind die schönsten Strände.

Beau Bamboo Guesthouse – ein Traum mit Meerblick

Meerblick bei leckerem Willkommenscocktail und frischer Kokosnuss

Ausblick bei leckerem Willkommenscocktail und frischer Kokosnuss

Francois heißt uns in unserem Appartement Fantail herzlich willkommen. Ein leckerer Cocktail und frische Kokosnuss mit einem wunderschönen Blick aufs Meer – das Leben ist herrlich. Das Appartement ist super geräumig und wunderbar eingerichtet.

Die Outdoorküche mit allem was das Herz begehrt

Die Outdoorküche mit allem was das Herz begehrt

Die Aussenküche und die große Terrasse sind ein Traum. Für alle die auch im Urlaub online sein müssen – auch WLAN gibt es hier natürlich. Wir haben uns auch von einem lokalen Anbieter eine Prepaid-Karte gekauft – z.B. für Anrufe an die Lieben daheim.

Wir haben uns für die ersten zwei Tage das Frühstück dazu gebucht. Maria kam dann morgens zu der von uns gewünschten Zeit und hat in unserer Außenküche das Frühstück vorbereitet. Wir haben dann auf unserer Terrasse lecker gespeist. Es gab jeden Tag frische Früchte, frischen Toast, Käse, Eier und Marmelade.

Doch nun ans Meer, schnell ziehen wir uns um – das Meer ruft ganz laut. Im kleinen Supermarkt um die Ecke kaufen wir schnell noch 2 Seybrew – für den Sundowner am Strand. Hier könnt ihr euch auch mit Sachen für den täglichen Bedarf, Wasser in Gallonen und Mückenspray eindecken.

Beau Vallon Beach – einer der schönsten Strände von Mahé und super erreichbar

In 2 Minuten sind wir im kühlen Nass – es ist herrlich. Nur wenige Menschen am Strand und im Meer haben wir schon die ersten Fische entdeckt. Auch schnorcheln können wir direkt vor unserem Domizil – dank dem Riff das hier liegt. Der Strand ist ein Naturstrand, deshalb selber Handtuch und Sonnenschirm mitbringen und sich ein schönes Plätzchen suchen.

Beau Vallon – der Ort – alles da was für das Urlaubsglück notwendig ist

Ich finde die Lage von Beau Vallon genial – der wundervolle Strand liegt direkt vor der Tür, sowohl Einkaufsmöglichkeiten als auch viele Restaurants sind fußläufig erreichbar. Ausflüge mit dem Bus nach Victoria oder an andere Traumstrände sind mit 5 Rupies pro Fahrt ein Klacks und auch ein Erlebnis 🙂

Restaurants – italienisch, indisch und ein leckeres kreolisches Buffet

In unserer Woche haben wir mehrere Restaurants ausprobiert und ich kann jedes empfehlen.

In der Pizzeria Baobab mit den Füßen im Sand und Blick auf das Meer gibt es leckere Pizza, Pasta und auch Fisch. Wir wurden immer freundlich bedient und es hat uns gut geschmeckt. Der Andrang ist groß, also früh da sein (Reservieren ist nicht möglich). Und es wird auch schnell wieder abgeräumt, doch wir haben den Abend eh lieber auf unserer wunderbaren Terrasse ausklingen lassen.

Lecker indisch essen im Mahek Restaurant. Am Strand entlang bummeln bis zum Restaurant und dann auf der Terrasse lecker speisen. so liebe ich mein Urlaubsleben. Die Bedienung ist super freundlich. Es gibt eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten und auch vegan lässt sich etwas finden. Und wer es besonders scharf haben will, auch das ist möglich 🙂

Wir wollten unbedingt auch die lokale Küche kosten. Das Boathouse ist ebenfalls einfach zu Fuß zu erreichen und bietet jeden Abend ein leckeres kreolisches Buffet an. Die Auswahl an Gerichten ist sehr gut, ob Vorspeise, Currys oder Nachspeise alles schmeckt prima. Die Bedienung ist freundlich und aufmerksam. Wer also Lust auf kreolische Küche in Beau Vallon hat ist hier gut aufgehoben.

Mahé – mehr als nur Meer – Inselrundfahrt mit Francois

Bereits von Deutschland aus haben wir für den Tag nach unserer Ankunft eine Inselrundfahrt bei Francois (unserem Appartementvermieter) gebucht. Morgens um 9:00 Uhr geht es los. Francois fährt uns mit seinem Privatauto, also nur wir zwei und unser Guide – das ist genial. Wir machen eine Tour rund um die Insel. Er erzählt uns viel über Mensch und Natur und zeigt uns die wunderschönen Strände von Mahé. Wir machen auch Halt im Künstlerdorf bei Victoria und besuchen den Jardin du Roi. Es macht super viel Spaß mit Francois den Jardin du Roi zu entdecken, da er zu jeder Pflanze etwas erzählen kann und wir mit ihm viel neues entdeckt haben.

Jardin du Roi- einen Besuch wert

Jardin du Roi- einen Besuch wert

Coco de Mer – weibliche und männliche Frucht

Tafeln im Jardin du Roi – mit vielen wertvollen Erklärungen

Wer viel erlebt bekommt auch Hunger, mittags holen wir uns leckeres Curry bei einem Restaurant an der Strasse und essen am Strand – wunderbar.

Manche Strassen sind wirklich abenteuerlich, doch der Strand am Ende des Weges ist die Aufregung wert 🙂

Am Nachmittag sind wir voller neuer Eindrücke, mit unendlich vielen Tips und rundum zufrieden wieder „daheim“.

Mahé – bergauf, bergab zu Fuß zur Anse Major – Robinsonfeeling

Ausblick vom Wanderweg – ab da ging es dann nur noch bergab 🙂

Mit dem Bus fahren wir nach Bel Ombre – das ist wirklich ein Erlebnis, es sind in Indien ausgemusterte alte Busse, die Sitze haben schon bessere Tage gesehen und es gibt keine Anzeige „nächste Haltestelle“ 😉 Gut dass noch mehrere Touristen dasselbe Ziel haben und es die Endhaltestelle ist 🙂 Steil bergauf geht es Richtung Anse Major. Es ist eine schöne Wanderung mit tollen Ausblicken – die Handwerker die hier Wasserleitungen verlegen beneide ich nicht, denn sie müssen alles hierher tragen. Und nicht nur einen Rucksack wie ich. Einsam ist die Bucht nicht als wir dort ankommen, doch wir finden noch ein herrliches Plätzchen. Mit Schnorchel und Flossen starten wir zum schnorcheln – der Regen der kurz darauf vom Himmel prasselt stört uns nicht. Die Farben und Größen der Fische sind echt faszinierend – es empfiehlt sich eine wasserfeste Kamera oder Hülle für das Handy zu haben.

Besucher am Robinson-Strand. Alle Hunde sind hier gut gepflegt

Da wir die Rückreise gerne per Boot machen wollen, finden wir es super dass das Taxiboat Happiness hier ist. Wir nehmen das letzte Boot und lassen die Anse Major nun ganz leer zurück. Da kommt doch etwas Robinsonfeeling auf. Die Fahrt mit dem Boot zurück ist wunderbar, vom Boot aus wirkt die Landschaft nochmal ganz anders.

Das Taxiboat bringt uns direkt zu unserem Strandabschnitt und ein herrlicher Tag geht zu Ende.

Mahé – Victoria – auch bei Regenwetter einen Besuch wert

Heute geht es mit dem Bus zur Insel-Hauptstadt. Die Wolken hängen tief über Mahé. Doch wir sind noch guter Dinge, dass wir trockenen Fußes durch den Tag kommen.

Gemeinsam mit vielen anderen Touristen ist unser erster Stop am indischen Tempel. Von außen sehr beeindruckend und im Inneren unerwartet leer und viel freie Fläche. Doch auf jeden Fall einen Besuch wert. Nun hat uns der Regen doch erwischt und es gießt wie aus Eimern. Natürlich liegt der Schirm daheim im Appartement 🙁 Wir bleiben im Tempel bis der Regen etwas nachlässt und spurten dann über die Straße zum Sir Selwyn Selwyn Clarke Market.

Auf dem Markt gibt es alles was das Herz begehrt: Obst, Gemüse, Fisch, Kokosöl, Marmelade aber auch Souvenirs, Bekleidung – es macht auf jeden Fall Spaß durch die Gänge zu schlendern.

Vom Markt schlendern wir durch die Straßen zum kleinen Big Ben und dann Richtung Hafen. Dort gibt es jedoch außer der großen Thunfischfabrik nicht viel zu sehen. Da der Regen heute in Victoria Dauergast ist spazieren wir wieder zum Bus – vorbei an den zwei großen Kirchen und mit einem Blick auf das State House.

Mahé – Morgenwanderung mit Francois auf dem Copolia Trail

Um 8:00 Uhr sind wir startbereit – feste Schuhe, ausreichend Wasser und natürlich den Fotoapparat, das ist alles was wir mitnehmen. Francois hat uns ein Frühstück auf dem Mount Copolia versprochen – wir lassen es überraschen. Nach einer kurzen Fahrt Richtung Victoria und über kleine enge steile Straßen zur Sans Souci Road geht es los. Über Stock und Stein, eine Bretterbrücke und immer schön im Schatten des Waldes geht es bergauf. Francois gibt uns den Auftrag Ausschau nach dem kleinsten Frosch der Welt zu halten, den es nur hier auf den Seychellen gibt. Er findet für uns eine tanzende Schnecke unter einem Palmenblatt und erklärt uns alles zu Flora und Fauna.

Kurz vor dem Gipfel kraxeln wir noch eine Leiter hoch, dann haben wir das Plateau erreicht. Und wir werden mit einem herrlichen Ausblick auf Victoria, das Meer und die vorgelagerten Inseln belohnt. Wir haben den Gipfel und die Aussicht ganz für uns alleine – herrlich. Und dann gibt es noch ein leckeres Frühstück das Francois aus seinem Rucksack zaubert – inkl. frischem Obst, Saft und süßen und deftigen Teigtaschen. Genial.

Nach einer Runde über das Plateau bei der uns Francois die Fauna und die umliegenden Berge erklärt geht es wieder bergab. Viel zu schnell sind wir wieder am Ende unserer Tour angekommen. Nach diesem wunderschönen Start in den Tag gönnen wir uns eine Auszeit am Strand.

Unsere wunderschöne Woche auf Mahé geht zu Ende – mehr zu unserer Abenteuertour mit dem Katamaran und den Kajaks gibt es in Kürze.

Bis bald Eure Petra

 

 

 

 

 

Hamburg – der frühe Vogel fängt den Wurm oder doch den Fisch :-)

Morgenstund hat Gold im Mund – aber muss es so früh sein?!?

 

Der dritte Tag unserer Hamburg Entdeckungstour startet noch mitten in der Nacht. Der Wecker klingelt um 6:15 Uhr und das nennt sich dann Urlaub 🙁

Doch wer etwas erleben will muss halt auch mal in den sauren Apfel beissen. Draussen verzaubert uns eine herrliche Winterlandschaft. Wir stapfen durch den Schnee und die Dunkelheit Richtung Bushaltestelle. Heute lassen wir uns mal chauffieren. Und es gibt noch mehr Verrückte, die um diese Zeit schon oder eher auch noch unterwegs sind.

Ganz Hamburg in nur einer Busfahrt – die Linie 111….

mit dieser Buslinie kannst Du die wichtigsten Highlights von Hamburg bequem entdecken. Doch unser Ziel ist heute nur das was Hamburg am Sonntag morgen so einzigartig macht – nämlich der Fischmarkt.

Moin moin auf dem Fischmarkt – Obst, Gemüse, Fisch und vieles mehr

Von der Hafencity über die Reeperbahn fahren wir zur Haltestelle Pepermöllenbek. „Ausstieg zum Fischmarkt“ ist der Weckruf für uns und unsere Mitfahrer. Durch die kalte Winterluft laufen wir zügig Richtung Hafen. Auf dem Gelände sind bereits viele Buden aufgebaut. Die ersten haben ihre Obstkörbe für 10 Euro schon gepackt und auch die Fischhändler rufen uns schon laut zu. Aufgrund der Witterung ist der Platz leider nur halb gefüllt, doch es gibt genug zum schauen und staunen.

Die Coffee Lounge lockt mit Partymusik und leckerem Kaffeeduft, doch uns zieht es Richtung Fischmarkthalle. Langsam geht die Sonne auf und wir sind fasziniert, wie viele Menschen in der Fischmarkthalle tanzen, lachen und schon deftiges zum Frühstück genießen.

Gestärkt mit Franzbrötchen, und Prosecco lassen auch wir uns von den Melodien der Liveband unterhalten. Der Sonnenaufgang über dem Hafen und die fröhlichen Menschen – eine tolle Atmosphäre, die ich jedem der Hamburg besucht empfehlen kann. Das frühe aufstehen lohnt sich. Wir kommen bestimmt mal wieder – vielleicht wenn es draußen etwas wärmer ist. 🙂

Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehn – sangen schon „Die Ärzte“…

…genau aus diesem Grund sagen wir nun Hamburg Adieu und starten auf unsere Fahrt in den Norden …. mehr dann von meiner Herzensinsel Sylt.

 

Hamburg – per Pedes durch St.Pauli und Altona

Elphi Hamburg

St.Pauli – vegan frühstücken zwischen Kiez und Millerntor

Guten morgen Hamburg – leichter Schneefall begrüßt uns heute Morgen. Und weiter geht es mit unserer HamburgEntdeckungstour. Vorbei an der Elphi spazieren wir ca. 45 Minuten Richtung Michel und St.Pauli. Unser Ziel ist das Café Miller.

Eine Eckkneipe in der Nähe der Reeperbahn, die leckeres veganes Frühstücksbüffet anbietet. Auch für die Omnis gibt es ein paar Sachen ;-).

Es empfiehlt sich unbedingt hier zu reservieren und ich verspreche euch es lohnt sich. Was uns auch hier auffällt ist die Herzlichkeit der Kellnerin.

Nach so viel leckerem Essen sind wir gestärkt für den Tag. Und weiter geht’s durch St.Pauli Richtung Altona. Über die „Neue Große Bergstrasse“ vorbei am ersten Innenstadt Ikea den ich kenne Richtung Ottensen.

Ottensen – bummeln, shoppen, genießen

Rund um die Erzberger- und Bahrenfeldstrasse gibt es viele schöne kleine Geschäfte zum stöbern und einladende Cafés und Restaurants. Wir gehen weiter Richtung Elbe unser Ziel ist der Altonaer Balkon. Der Spaziergang durch den ruhigen Park bis zum Balkon tut gut und vom Balkon haben wir eine herrliche Aussicht auf den Hamburger Hafen.

Dockland – Aussicht genießen

Dann stürzen wir uns wieder ins Getümmel am Altonaer Kreutfahrtterminal und erklimmen die vielen Stufen des Dockland für den Blick über Elbe und Hafen lohnt sich die Anstrengung auf jeden Fall. Empfehlenswert bestimmt auch bei Sonnenuntergang oder einem lauen Sommerabend.

Ina Müller Luft schnuppern – doch Vorsicht „fotografieren verboten“

Meine Fitnessuhr zeigt 20.000 Schritte und es ist etwas frostig und lustig hier draußen, also nichts wie rein in die gute Stube. Wir haben uns den Schellfischposten ausgesucht. Bekannt aus Ina‘s Nacht wollen wir es nun real sehen. Der erste Eindruck „Ui ist das klein“ und auch ziemlich voll. Doch wir finden noch ein Plätzchen am Tisch an dem Ina auch immer moderiert 🙂 Der Glühwein schmeckt lecker, die Bedienungen sind typische Hamburgerinnen und haben ihren eigenen Humor 🙂

So nun sind wir wieder aufgewärmt und es kann weitergehen. Auf unserem Rückweg machen wir noch einen Abstecher in die Tiefe.

Alter Elbtunnel – zu Fuß tief unter der Elbe

Der alte Elbtunnel ist heute noch mit Auto, Fahrrad und zu Fuß benutzbar. Es ist schon ein Erlebnis zu Fuß von einer Seite der Elbe zur anderen Seite zu marschieren. Unter der Woche ist dieses Erlebnis auch mit dem Auto möglich, doch hier ist auf jeden Fall zielen angesagt, da die Fahrspur gefühlt ziemlich eng ist.

So langsam tun uns die Füße weh und unser gemütliches Appartement ruft nach uns – ausruhen vor dem Abendevent ist angesagt.

In Annas Wohnzimmer – hören, staunen, genießen

Heute Abend besuchen wir die Elphi, doch vorher geht es noch ins Ciao Mamma zum Abendessen. Ein italienisches Lokal „Am Sandtorkai 10“. Wie wir sind noch viele andere hier um sich für den Abend in der Elphi zu stärken. Die Tische stehen ziemlich eng, doch das Essen ist gut und für die schnelle Stärkung vor dem Abendevent ist es ok.

Die Elbphilharmonie ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Für alle die kein Konzert besuchen möchten, gibt es Karten für die Plaza kostenlos. Eine lange Rolltreppe führt hinauf auf die Ebene der Plaza, wir nutzen die Chance und drehen eine Runde auf dem Außenbalkon rund um die Elphi – herrliche Ausblicke auf die Stadt, den Hafen und die Elbe belohnen uns für das frieren in der Kälte. Also nichts wie wieder in die Wärme – mit unseren Eintrittskarten geht es weiter in die 15. Etage. Wenn ihr körperlich in der Lage seid, geht auf jeden Fall zu Fuß hoch, denn es ist wunderbar diese Architektur zu bestaunen. Auf jeder Etage gibt es eine Bar und Möglichkeiten sich zu setzen und die Aussicht zu genießen. 

Das Alphabet der Anna Depenbusch in schwarz-weiss

Jedes Konzert von Anna ist immer wieder ein Erlebnis. Die Akustik in der Elphi ist genial. Anna wie immer ein Traum und wir genießen jede Minute des Konzerts. Von bekannten Liedern zum mitsingen über neu interpretierte Lieder am Klavier bis hin zum beliebten Ben-Jajaja-min ist alles einfach super. Anna begeistert mit ihrer tollen Stimme und ihrer bezaubernden Art alle ihre Freunde in ihrem „Wohnzimmer“ in ihrer Heimatstadt Hamburg.

Du kennst Anna noch nicht? Dann hast Du etwas verpasst – dieses Video findest Du auch auf ihrer Homepage:

Nach dem Konzert heißt es schlafen gehen, denn morgen ist die Nacht früh vorbei…..

Dubai – Moderne trifft Tradition

Sightseeing Tour Tag 3 – Bur Dubai, Deira, Freitagsgebet, Souks, Dhow Cruise auf dem Creek

Wir starten mit einem leckeren Frühstück auf dem Balkon in unseren letzten Tag in Dubai. Frühstück mit Ausblick auf den Burj Khalifa – das ist ein wunderbarer Start in den Tag.

Auf der roten Route Richtung Vergangenheit

Mit dem Hop-on Hop off Bus geht es heute auf die rote Route. An die Hitze und die Sonne habe ich mich nun schon gewöhnt und freue mich auf die andere Seite von Dubai. Ausgestattet mit Wasser aus dem Kühlschrank des Busses suchen wir uns einen Platz unter freiem Himmel. Über die Happiness Street (da würde ich auch gerne wohnen) geht es zum Zabeel Park. Für die Einwohner von Dubai eine grüne Oase um sich von der Hektik der Stadt zu erholen. Auf unserer weiteren Route können wir einen Blick auf den Palast des Scheichs werfen.

Freitag – der Tag des Gebets

Der Freitag ist der wichtigste Wochentag im Islam. Er ist der Tag der Zusammenkunft und des besonderen gemeinsamen Gebets.  Aus diesem Grund sind am Freitag auch die meisten Geschäfte und die Souks erst ab 16:00 Uhr geöffnet. Warum ich das erzähle? Je nachdem was Du in Bur Dubai und Deira erleben willst, solltest Du genau wie wir den Freitag für einen Besuch auswählen, oder doch lieber an einem anderen Tag hierher kommen.

Al Fahidi – ein Hauch des alten Dubai

Am Stop „Dubai Museum“ steigen wir aus und spazieren Richtung Al Fahidi das auch als Bastakiya bekannt ist. Dieser Stadtteil stammt aus den frühen 1900er Jahren und ist eine der ältesten Kulturstätten der Stadt. Es ist auch das Künstlerviertel in Dubai, also auch für alle die sich für Kunst interessieren ein Must see. Angekommen in den verwinkelten und schmalen Gassen und den malerischen Innenhöfen genieße ich die Ruhe die dieser Ort ausstrahlt. Häuser mit den traditionellen Windtürmen, kleine Geschäfte, Restaurants und Cafés laden zum schlendern ein. Doch am Freitag vormittag sind die meisten Häuser geschlossen und wir sind fast die einzigen Besucher.  Einfach herrlich.
Erst als die Moschee zum Freitagsgebet ruft beleben sich die Gassen, denn für die Männer ist es Pflicht rechtzeitig zum Gebet da zu sein.

Textil Souk – billiger wie bei Aldi

Am Creek entlang spazieren wir Richtung Textil Souk. „Kaschmirschal probieren, billiger wie bei Aldi, komm rein nur schauen…“ – das sind die Verkaufssprüche die uns entgegenrufen. Ich gebe zu, ich kann damit nur schlecht umgehen und habe dann erst recht keine Lust mehr mir etwas anzuschauen. Die Holzkonstruktionen über dem Souk sind schön und auch die bunte Vielfalt insbesondere in der indischen Gasse finde ich sehenswert. Wer gerne handelt ist hier auf jeden Fall richtig. Ich würde mich viel lieber ganz in Ruhe in den Läden umschauen – doch das ist einfach nicht die Mentalität der Händler.

Am Ende des Textil Souks angekommen sehen wir eine ganze Reihe Fahrräder stehen – die ersten die wir in Dubai sehen. Es ist eine Gruppe von der Aida, die die Gegend per Rad erkundet – auch eine gute Möglichkeit Land und Leute zu sehen.

Dubai Creek – die Wasserader von Dubai

Die beste Art um von Bur Dubai nach Deira zu kommen ist eine Fahrt mit dem Abra (Wassertaxi) über den Creek. Direkt am Ausgang des Textil Souk fahren die Abras ab. Es gibt auf der Seite von Deira mehrere Haltestellen – also vorher kundig machen wo Du hinwillst. Unser Ziel ist die Anlegestelle der Dhow bei den anderen Souks. Für einen Dirham (ca. 25 Cent) dürfen wir einsteigen, und es ist ein Erlebnis so den Creek zu überqueren. Also traut euch, es macht Spaß.

In unserem Hop-on-Hop-off Ticket ist auch eine 1-stündige Dhow-Fahrt mit inbegriffen. Ich liebe das Wasser und deshalb gehört diese Fahrt natürlich dazu. Die Fahrt ist eine gute Gelegenheit die Beine auszuruhen und die Stadt vom Fluss aus zu betrachten. Die Getränke sind unverschämt teuer, also lieber selber Wasser mitbringen.

Von alten Holzbooten auf denen die Leute wohnen und mit denen sie auch alles mögliche an Fracht transportieren bis zu schicken Yachten, Restaurantschiffen und glänzenden Hochhäusern ist am Ufer von Deira alles zu sehen.

Souk die Zweite – riechen und staunen

Den Spice Souk finden wir gleich gegenüber der Dhow-Anlegestelle. Hier gibt es alles an Gewürzen was das Herz begehrt, doch da wir ja noch 3 Wochen Reise vor uns haben belassen wir es beim riechen und schauen. Den Gold Souk zu finden ist eine Herausforderung. Die Karte in unserem Reiseführer hilft uns hier nur teilweise weiter und Schilder finden wir auch nicht. Doch der Weg ist ja das Ziel 🙂 Nach 30 Minuten Spaziergang durch die Gassen von Deira haben wir unser Ziel erreicht und kommen aus dem staunen nicht mehr raus. Wer kauft wohl diese Schmuckstücke und trägt sie dann auch noch. Geschmäcker sind einfach verschieden.

Ciao Dubai – schön wars…

So langsam merke ich die letzten drei Tage Sightseeing in meinen Beinen und bin auch satt an neuen Eindrücken. Mit dem Bus fahren wir zurück zur Dubai Mall. Bei einer Pizza aus dem Tiefkühlregal des Supermarktes in der Dubai Mall machen wir es uns auf unserem Balkon bequem. Ein letzter Blick auf den Burj Khalifa bei Nacht – morgen heißt es früh aufstehen…

Gute Nacht Dubai – hallo Seychellen wir kommen….

Seid gespannt auf meinen nächsten Bericht aus dem Paradies….

Eure Petra

Dubai – eintauchen in eine andere Welt

Flagge am Flag Day

Sightseeingtour Tag 2 – Jumeirah Moschee – Souk Madinat Jumeirah – Baden mit Blick auf Burj al Arab – Burj Khalifa

Heute heißt es früh aufstehen. Nach einem leckeren Frühstück auf unserem Balkon (vegan / vegetarisch – Supermarkt sei dank) geht es los zum Bus.

Jumeirah Mosque – ein Besuch in einer anderen Welt

Unser erstes Ziel ist die Jumeirah Moschee, hier findet um 10 Uhr jeden Tag von Samstag bis Donnerstag eine Führung statt. Mit dem ersten Bus der blauen Linie (Abfahrt 9:00 Uhr von der Dubai Mall) seid ihr rechtzeitig dort. Ihr bezahlt 20 AED pro Person inklusive eines Snacks vor der Führung.

Bei der Begrüßung erzählt uns die Führerin (eine Engländerin) dass heute in Dubai Flag day ist.

Flagge am Flag Day

“On Flag Day, we evoke the efforts of the early founders and their sacrifices in building a united nation constructed on the principles of goodness, tolerances and love,” tweeted Sheikh Mohammed bin Zayed, Crown Prince of Abu Dhabi and Deputy Supreme Commander of the Armed Forces.“

Überall im Land sind viele kleine oder die große Landesflagge gehisst. Es zeigt den Stolz der Einwohner auf Ihr Land.

Vor der Moschee ziehen wir alle die Schuhe aus, das Betreten ist nur barfuß erlaubt. Die Männer bekommen lange Gewänder (wenn sie kurze Hosen tragen) und auch bei den Frauen müssen die Schultern, Arme und Knie bedeckt sein. Ich habe mir heute mein langes Kleid und eine Jacke angezogen, so bekomme ich nur einen Schleier für die Haare. Wir setzen uns in der Moschee auf den Fußboden und sind gespannt was uns nun erwartet.

Unsere Führerin erzählt uns viel über den Aufbau der Moschee, die Gebetszeiten und die 5 Säulen des Islam. Auch über die Kleidung der Frauen und welche Unterschiede es gibt informiert sie uns. Danach können wir ihr Fragen stellen.

Ihr und dem Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding (SMCCU) ist es wichtig, dass die Menschen die in die Moschee kommen einen Einblick in die Welt des Islam bekommen, der ungetrübt von Attentaten ist. Ich denke es ist eine gute Gelegenheit in eine andere – mir unbekannte – Welt einzutauchen. Ich kann euch den Besuch nur empfehlen.

Souk Madinat Jumeirah – staunen, genießen, shoppen 🙂

Und weiter geht es. An der Bushaltestelle (ihr werdet es nicht glauben, hier gibt es klimatisierte Bushaltestellen) steigen wir wieder in die blaue Linie. Unser nächstes Ziel ist der Souk Madinat Jumeirah. Der Souk gehört zum Hotel Madinat Jumeirah, ist jedoch für jeden offen. Es hat ein bisschen was von Klein-Venedig und der Blick auf den Burj al Arab ist wunderbar.
Hier gilt Moderne trifft Orient – es ist kein Souk wie im alten Teil von Dubai, doch der Flair der mit wunderschönen Holzkonstruktionen überdachten Gänge und der vielen Geschäfte und Restaurants ist einen Besuch wert. Und wem es draussen einfach zu heiß ist, der hat Glück, hier ist alles klimatisiert. Leider hatten wir keine Zeit um abends noch einmal wiederzukommen. Doch eine Fahrt mit den Abras bei Sonnenuntergang ist bestimmt auch wunderschön oder ein Abendessen mit Blick auf die Kanäle. Also wenn ihr gerne shoppen geht, oder noch das ein oder andere Souvenir braucht und das alles in einem schönen Ambiente machen wollt, kann ich euch den Souk nur empfehlen.

Auf der Suche nach dem Strand…

Nach Moschee und Souk ist es mir nach etwas Entspannung am Strand. Durch das Hotel dürfen wir jedoch nicht gehen. Auf unsere Frage nach dem nächsten Weg zum Strand erklärt uns die Security vom Hotel, dass wir einfach raus aus dem Souk nach rechts und dann wieder nach rechts gehen sollten. Also laufen wir mal los.
Raus aus dem Souk und vor an die Straße und dann nach rechts – doch mit wieder nach rechts ist nichts los. Alles Privatgelände und eingezäunt. Wir wollen die Hoffnung noch nicht aufgeben und laufen weiter – es hat 40 Grad und kein Schatten in Sicht. Als auch nach 20 Minuten laufen  kein Weg zum Wasser führt geben wir auf und winken uns ein Taxi heran. Dieses bringt uns zum Strand beim Burj al Arab – genau in die andere Richtung. Wir haben daraus gelernt, Dubai ist keine Stadt die man zu Fuß erkundet – die Wege sind einfach viel zu lang und es ist zu heiß zum laufen 🙂

Jetzt nichts wie rein ins Wasser – doch wo bleibt die Abkühlung? Das Wasser hat gefühlte Badewannentemperatur – trotzdem ist es angenehm sich vom Wasser tragen zu lassen. Der hohe Salzgehalt im Persischen Golf macht es möglich. Wer mehr Zeit am Strand verbringen will sollte sich auf jeden Fall einen Sonnenschirm mitbringen, denn Schatten gibt es hier keinen. Toiletten, Duschen und auch ein Kiosk sind jedoch da.

Metro statt Stau – eine prima Alternative

Nach unserer kurzen Erholungspause geht es weiter. Heute geht es noch hoch hinaus, weshalb wir mit der Metro zurück in die Innenstadt fahren. Um zur Metro zu gelangen brauchen wir ein Taxi. Da wir ja lernfähig sind, warten wir bis ein offizielles Taxi kommt und lassen uns vom Kite Beach zur Metro Station an der Mall of Emirates bringen. Fahrkarten für die Metro gibt es an einem Schalter – zahlbar mit Kreditkarte oder auch bar. Und ja, auch die Wartebereiche der Metro sind klimatisiert – also immer eine Jacke mitnehmen.

Das Metrofahren ist einfach und geht auf jeden Fall schneller, als sich mit dem Bus in den Stau zu stellen. Doch was wir in unsere Zeitplanung nicht eingerechnet hatten, ist dass die Wege von der Metro bis zu unserem Ziel soooo lang sein können. An der Haltestelle Burj Khalifa steigen wir aus und dann geht es durch endlos lange Gänge mit Laufbändern in Richtung Dubai Mail.

Burj Khalifa – dem Himmel so nah

Ihr könnt es euch bestimmt schon denken, ja wir verbringen heute den Sonnenuntergang auf dem Burj Khalifa.
Bereits im September haben wir über http://www.rent-a-guide.de  Tickets für „Burj Khalifa 124. und 125. Etage – Ticket ohne Anstehen“ gebucht. Hier kannst Du Dir die Zeit aussuchen – wir haben uns 16:30 Uhr ausgesucht, da wir sowohl bei Tageslicht als auch zum Sonnenuntergang oben sein wollten. Es gibt keine Begrenzung wie lange man oben bleibt, nur die Zeit zum hochfahren ist vorgegeben.

Mit dem „Ticket ohne Anstehen“ gehst Du zu einem speziellen Schalter an dem Du dann die Eintrittskarten bekommst (also hier noch etwas Zeit einplanen, die Schlange war jedoch nicht lang) und dann geht es Richtung Aufzug. Der Vorteil bei diesem Ticket ist, dass Du immer Vorrang vor denjenigen hast die das normale Ticket haben. Die Fahrt zum 124. Stock vergeht rasend schnell. Und der erste Ausblick ist wunderschön. Wir können uns gar nicht satt sehen. Doch es gibt ja noch ein Stockwerk. Über die Treppe kommen wir in die 125. Etage. Hier ist die Aussicht Richtung Meer und The Palm spektakulär. Die besten Plätze direkt an den bodentiefen Fenstern sind zwar schon weg (also für den Sonnenuntergang lieber zuerst in die 125. Etage gehen) doch wir finden noch ein Plätzchen und genießen die wundervolle Aussicht.
Da es an diesem Abend aufgrund des Sands in der Luft etwas diesig ist ergibt sich ein faszinierendes Licht.


Nach dem Untergang der Sonne gehen wir wieder in den 124. Stock – denn bald starten die Wasserspiele in den Fountains bei der Dubai Mall. Von hier oben sind die Fontänen noch viel eindrucksvoller.

Ein langer wunderbarer Tag geht zu Ende…

Voll mit wunderschönen neuen Eindrücken und einem Gefühl des Staunens bemerke ich dass mir so langsam der Magen knurrt. Doch wo gibt es etwas für uns. In der Dubai Mall soll es zwar vegane Bistros geben, uns ist aber so gar nicht nach Essen im Kühlschrank (wir sind eben nicht für klimatisierte Räume geschaffen). Und unser Balkon ist auch viel schöner. Also kommen wir auf die Idee uns eine Pizza zu bestellen. Und dann beginnen die Probleme – der Pizzalieferservice nimmt unsere Bestellung nur auf, wenn wir eine einheimische Handy- oder Festnetznummer angeben können oder in einem Hotel wohnen. Die Laune sinkt, wir wollen doch nur etwas zu essen. Da ich heute schon mehrere Male Werbung für Uber Eats gesehen habe, probiere ich mein Glück damit. Und wunderbar es klappt, eine Pizzeria ist ganz in der Nähe und über den Lieferdienst von Uber ist die Pizza auch 30 Minuten später bei uns.

Ein Tag mit lernen, staunen, genießen geht zu Ende …das Leben ist schön.

Schlaf gut Burj Khalifa….

Freut euch schon auf meinen nächsten Bericht, dann besuchen wir die andere Seite von Dubai, Bur Dubai , die alte Stadt.

Liebe Grüße Eure Petra

Dubai – größer, höher, lauter, schöner…

Strand beim Burj al Arab - Why are you You?

Dubai – ich glaube man liebt diese Stadt oder ist einfach nur überwältigt. Ich bin auf der einen Seite fasziniert von den Gebäuden und den unterschiedlichen Gesichtern dieser Stadt, doch auf der anderen Seite ist es mir einfach von allem zu viel. Zu viel Lärm, zu viele Autos, zu viele Baustellen, zu viele Menschen. Ich sehne mich nach Stille – doch diese ist hier nur schwer zu finden.Burj Khalifa von der Sonne geküßt

Dubai die Stadt der Superlative…

…die größte Shopping Mall, der höchste Turm, das höchste Wohngebäude, die einzigste Skihalle in der Wüste, alles das ist Dubai und noch viel mehr. Doch es gibt auch eine Welt neben der Glitzerwelt, Bur Dubai und Deira sind eher das was wir in einem arabischen Land erwarten: Märkte, hier genannt Souks auf denen alles billiger als bei Aldi ist, Händler die einen zum eintreten überreden wollen, etwas verwahrloste Häuser und ausgehungerte Katzen. Doch auch der Ruf in die Moschee zum Gebet, der Stolz auf die Stadt am Flag Day und der verehrte Scheich gehören dazu. Wir wollen in 3 Tagen alle Seiten von Dubai entdecken.

Dubai Airport – mein erster Eindruck nach maximal 2 Stunden Schlaf…

Achtung rutschigAlles hier ist sauber und blitzt und blinkt und es ist soooo kalt, keine Spur von der Hitze der Wüste in der wir uns hier befinden. Eine Fahrerlose Bahn bringt uns vom Terminal zum Gepäckband – die Wege sind hier endlos lang. Das wird uns die nächsten Tage verfolgen…. und die Preise sind gesalzen. Da wir uns auf muslimischem Gebiet befinden gibt es Alkohol für Ausländer nur im Duty Free zu kaufen – wer also auf sein Glas Wein am Abend nicht verzichten will, tut gut daran diesen bereits in Deutschland zu kaufen und im Koffer zu transportieren. Hier in Dubai liegt die günstigste Flasche Wein bei 45 AED (ca. 10 Euro).

Dubai – erstes beschnuppern 🙂

Mit dem Taxi fahren wir zu unserem Frühstückslokal Baker and Spice im Souk al Bahar. Eines der wenigen Lokale die am frühen Morgen (es ist erst 8:00 Uhr) bereits geöffnet hat (hier noch ein Tipp – nehmt immer die offiziellen Taxis, auch wenn die Schlange zum anstehen lang und die Versuchung mit einem Fahrer zu gehen der einen von der Seite anspricht groß ist – wir haben unser Lehrgeld in Form von fast 3-fachem Preis bezahlt).

Wir genießen den Blick auf den Burj Khalifa und die Fountains bei der Dubai Mall und versuchen uns so langsam zu akklimatisieren. Das Frühstück war sehr lecker und nach 4 Tassen Puh-er Tee fühle ich mich auch wieder fit. Wir schmieden Pläne für unseren ersten Tag Dubai.

Sightseeingtour Tag 1 – The Palm und Dubai Marina

Um 11 Uhr können wir unser Air-BNB Appartement mit Blick auf den Burj Khalifa beziehen (Danke Frederik dass das so prima geklappt hat). Also schnell die Taschen abstellen und los geht es zur Dubai Mall. Unser Ziel sind die Hop on-Hop off Busse von City Sightseeing Dubai. Dazu müssen wir einmal durch die Mall.

Ein riesiges Aquarium mit Haien und Rochen – das find ich ziemlich abartig. Doch allein die Menschen die hier Schlange stehen geben den Betreibern wohl recht. Aktuell ist die Dubai Mall das größte Einkaufszentrum weltweit, doch Dubai plant schon das nächste, noch größere!

City Sightseeing – Hop on – Hopf off – Hop on – Hop off…..

Unsere erste Tour mit der blauen Linie von City Sightseeing geht Richtung The Palm. Vorbei an Moscheen, unendlich vielen Kosmetiksalons und Schönheitskliniken. Mit den Kopfhörern bekommen wir alles auf deutsch erklärt und lassen uns den Wüstenwind dabei um die Nase wehen. Sonne pur und schön warm – das nach 2 Grad in Frankfurt – einfach genial. Wir werfen einen Blick auf das 7 Sterne Hotel Burj al Arab und auf den herrlich Türkis blauen Persischen Golf.

Burj al ArabDann geht es weiter zur Palme – auf Sand gebaut gibt es hier Luxuswohnraum für Urlauber und Einheimische oder Expats. Durch die Palme konnten zig Kilometer Küstenlinie geschaffen werden – denn am Wasser wohnen ist einfach schön. Es ist spannend wie schnell man vergisst, dass wir uns eigentlich mitten in der Wüste befinden.

Das Hotel Atlantis ist unsere nächste Station, hier steigen wir um in die gelbe Linie. Und weiter geht es durch Dubai Media City – hier finden sich Niederlassungen der üblichen Verdächtigen (Microsoft, SAP, IBM etc.). Jedes Hochhaus in Dubai ist eine eigenes Kunstwerk, sei es durch die Form oder Farbe oder die Verzierungen an der Spitze.

Dubai Marina – Strand, Sonne, Meer Luxus

Dubai Marina BeachAn der Haltestelle Dubai Marina steigen wir aus – uns zieht es zum Meer. Der Beach Walk ist hier sehr stylisch, alles ist modern, sauber und neu. Das Riesenrad ist noch im werden, bestimmt ein tolles Erlebnis.

Hier gibt es nicht einfach Duschen am Strand, sondern diese sind von Grohe 🙂

Vogel zu Besuch bei unserer KaffeepauseNun haben wir uns eine Pause verdient – Starbucks findet sich hier überall und der Chai Tea Latte schmeckt wie daheim 🙂 Vor unserem Urlaub haben wir uns auch schlau gemacht, wie die Regeln in Dubai sind. Es sind z.B. keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit erlaubt, also auch kein Händchen halten – wer uns kennt weiß dass das eine Herausforderung wird 😉 Auch was die Kleidung angeht gibt es in einem muslimischen Land Vorgaben, an die auch Touristen sich halten sollten: Schultern und Knie bedeckt bei Frauen, keine durchsichtigen Kleider etc. Eigentlich gar nicht so schwer – doch hier bei unserer Pause sehen wir alles: Frauen in Bikini-Oberteil im Café, Hot Pants, kurze Kleider etc. Ich finde es schade, dass sich so viele Touristen anscheinend nicht mit der Kultur des Landes befassen in das sie fliegen – oder ist es Ihnen einfach egal?!?

Skyline bei der Dubai MarinaDubai Marina hat noch mehr zu bieten, unser nächstes Ziel ist der Marina Walk – entlang des Canals spazieren wir mit Blick auf die Hochhäuser und Yachten. Insgesamt ist der Walk 7 km lang. Nach diesem langen Walk (meine 10.000 Schritte habe ich locker schon geschafft) geht es mit dem Bus wieder zurück.

Der Feierabendverkehr Richtung Dubai Downton ist enorm. Dubai ist eine Autostadt. Auf ca. 1,8 Mio. Einwohner kommen 1,0 Mio. Autos und diese sind gefühlt alle heute in unserer Richtung unterwegs. Beim Kauf einer Wohnung in Dubai gibt es vom Staat ein Auto kostenlos dazu. Abhängig von der Größe der Wohnung ist es ein Mini Cooper oder auch ein Maserati… und auch der Herrscher ist en Autonarr, er hat 150 Autos, die er alleine fährt, ohne Leibwächter. Wenn Du also mal in Dubai auf der Straße fährst und vor Dir ein Wagen mit der 1 als Kennzeichen, dann fährst du direkt hinter ihm.

So langsam bekomme ich Hunger und es ist Zeit für die Dubai Fountains. Von 18 – 22:30 Uhr findet alle 30 Minuten das Wasserspiel statt. Zu unterschiedlicher Musik tanzen die Fountains und schießen in unendliche Höhen. Ein schöner Ausblick, den wir auf der Terrasse des Restaurant Serafina bei Aperol Sprizz und Pizza genießen.

Nun aber ab ins Bett, ich habe etwas Schlaf nachzuholen.

Seid gespannt auf meinen 2. Tag in Dubai.

Liebe Grüße

Eure Petra