Kategorie: Genuss

Syltfee-untervegs auf der Donau von Budapest zum Schwarzen Meer

Budapest – ankommen, einchecken, erleben

Minibud, Schotten und Bohem Art

Mit Wizz-Air gut in Budapest gelandet komme ich mir vor wie in Schottland. Eine große Gruppe Schotten im Schottenrock wartet auch am Gepäckband – sie sind schon etwas in alkoholisierter und damit lautstarker Stimmung und ich denke mir „hoffentlich haben sie ein anderes Hotel als wir“. Ihr kennt die selbst erfüllende Prophezeiung? Mit 6 anderen Personen fahren wir mit dem Minibud für 19 € ins Zentrum. Unser Hotel Bohem Art ist die zweite Haltestelle – und wer steht an der Rezeption ?!? Ein Großteil der Schottengruppe – ich hoffe die Nacht wird trotzdem ruhig. Ihr sucht ein Hotel in Budapest, das zentral für jegliche Unternehmungen oder auch als Erst-oder Folgeübernachtung für Flusskreuzfahrten liegt, dann kann ich euch das Bohem Art empfehlen. Die Zimmer sind modern eingerichtet. Das Badezimmer ist modern und hat eine bodentiefe Dusche. Das Frühstücksbuffet bietet für alle etwas, auch veganen Humus, Gemüse, Obst etc.

Schwimmendes Zuhause, Buda und 20.000 Schritte

Nach einem super Frühstück rollen wir unsere Koffer zu unserem schwimmenden Zuhause für die nächsten 10 Nächte. Einmal über die Straße und schon sind wir an der Donau und am Dock wo die MS Joy auf uns wartet. Alles ist schon bereit für unsere Vegan Easter Cruise. Unsere Kabine 206 ist wunderschön und bietet Wohlfühlfeeling.

Auspacken ist später dran, erstmal wollen wir noch Budapest erkunden. Wir überqueren die Donau und spazieren dann immer am Ufer entlang Richtung Buda – dem alten Teil der Stadt.

Auf Höhe der Burg erklimmen wir über Treppen und Rolltreppen den Berg. Die Aussicht von hier oben auf die Donau und die Kulisse von Pest ist herrlich. Die Sonne schickt ganz viele Frühlingsgefühle und der Bummel durch die Gassen von Buda macht Spaß. Den Besuch der Felsenklinik mit einer einstündigen Führung in den Tiefen des Bergs sparen wir uns für einen nächsten Besuch auf. Heute will ich nur entspannen, beim schlendern durch die Gassen, entdecken von lauschigen Hinterhöfen und einem leckeren Zwischenstopp im Café Ruszwurm

20.000 Schritte später, mit müden Beinen und doch glücklich und zufrieden sind wir rechtzeitig zum Abendessen wieder auf unserem Schiff.

Du warst noch nie in Budapest? Budapest ist eine wunderschöne Stadt, sie bietet jedem etwas: Kultur, Architektur, Geschichte oder einfach nur flanieren – alles ist möglich. Also nichts wie hin.

Leinen los – dahingleiten, genießen, entspannen

Ostern 2017 hatte ich großes Glück und habe eine Flusskreuzfahrt mit Vegan Travel von Nürnberg nach Budapest gewonnen. Danach war ich von diesem Virus infiziert – leckeres veganes Essen, herrliche Orte entdecken, entspannen und genießen und das alles mit Gleichgesinnten aus aller Welt. Einfach traumhaft. Und es war klar, 2018 heißt es wieder Leinen los und natürlich vegan. Die Auswahl bei Dirk und seinem Team ist groß. Ich wusste nicht, will ich nach Patagonien oder Frankreich oder doch wieder auf die Donau? Und nun geht es los von Budapest bis an schwarze Meer – ich bin gespannt. Dirk und seine Kolleginnen haben wieder alles getan, damit die vegane Seele glücklich ist.

Nach der Sicherheitsübung und dem Willkommensdrink gibt es unser erstes leckeres veganes Dinner – 4 Gänge und jeweils 2 Auswahlmöglichkeiten. Wie war das, Veganer essen nur Gras und müssen hungern 😉 Dann schaut mal hier (mehr Bilder von unseren leckeren Speisen und die Menüauswahl – in Kürze unter der Rubrik Genuss)

 

Angenehm erschöpft und gut gesättigt wiegt mich das Wellenrauschen in den Schlaf.

Unser erster Stopp in Kroatien – Sonne pur

Die Sonne scheint, ich drehe meine Runden auf dem Sonnendeck, während das Ufer an mir vorbeizieht – einfach wunderschön.  Die Yogastunde mit Carrie in der Panorama-Lounge macht meinen Start in den Tag perfekt. Voller Elan und gut in mir angekommen genieße ich das Frühstücksbuffet.

Unser Kapitän war auch fleißig über Nacht und hat die MS Joy nach Kroatien gesteuert. Unser erster Technical Stop steht an – der Zoll will wissen ob wir auch wirklich existieren – wir werden zur Gesichtskontrolle gerufen. Glück gehabt, mein Pass passt zu mir 🙂

Nun gleiten wir weiter nach Osijek unserem ersten Stopp. Osijek ist eine kleine kroatische Stadt an der Drau, wir haben also einen Abstecher von der Donau gemacht. Auf eigene Faust erkunden wir die City, die Altstadt und den Rest der Festung mit dem Wassertor. Die Gegensätze hier sind extrem. Von total zerfallenen Häusern über wunderschöne Häuser mit Schusslöchern in der Fassade zu bereits renovierten Villen – alles gehört dazu. Der Platz in der Altstadt mit der Pestsäule lädt zum Sonne genießen ein. Ein Café am anderen mit vielen fröhlichen Menschen – so fühlt sich Frühling an. Die Promenade an der Drau lädt ein zum skaten, Radfahren und flanieren. Ich glaube im Sommer ist hier Beachbarfeeling – die Terrassen der Lokale und Schiffe laden dazu ein.

Suchbild – was passt hier nicht dazu?

Zurück auf unserem Wohlfühlschiff gehts ab aufs Sonnendeck – mit leckerem Aperol Spritz in der Sonne liegen – that`s a wonderful way of life.

Und hier wieder das karge Veganeressen – ich hoffe ihr habt Mitleid mit mir 😉

Um 21 Uhr ist heute Quiz-time – wir sind zu sechst das Team „The Germaninternational“ und sind gespannt auf die Fragen. Handy und Siri zu befragen ist verboten, heute zählt das was in unserem Gehirn gespeichert ist. Die Fragen sind zum Teil echt tricky: „Wie schwer ist eine Boeing 747? So schwer wie 45 oder 90 oder 145 Elefanten – Na wer hätte es gewußt? Wir lagen leider mit 145 Elefanten „knapp“ daneben es waren nur 45. Und so ging es weiter mit insgesamt 23 Fragen. Mit 10 richtigen Antworten lagen wir gut im Mittelfeld – die Gewinnergruppe hatte 13 Richtige.

Belgrad – untervegs im Untergrund

Brr heute war es kalt und windig bei meiner Joggingrunde – doch 45 Minuten Yoga machen wieder warm.

Nach einem Abstecher in die Sava erreichen wir Belgrad, die Hauptstadt Serbiens. Um 9:30 Uhr soll unsere Sightseeingtour  durch Belgrad starten. Doch der Zoll gibt leider unser Schiff noch nicht frei – 1 Beamter scannt alle 110 Reisepässe ein….. Das kann dauern. Um 10:30 Uhr kommt das Signal – wir dürfen von Bord. Also nichts wie ab in den Bus. Undergroundtour – was uns hier wohl erwartet? Nach einer kurzen Busfahrt spazieren wir durch den Park zur Festung – Stefan unser Guide erzählt uns die Geschichte von Serbien und der Festung. Die Festung wurde mehrmals unter den verschiedenen Kriegen und Herrschaften zerstört und wiederaufgebaut. Spannend fand ich, dass die Habsburger darauf bestanden haben, dass ein neu errichteter Teil der Festung nach dem Ende ihrer Herrschaft wieder abgetragen wurde und die Steine nach Österreich geschickt werden mussten. Diese Steine wurden dann in Regensburg zum Aufbau benutzt. Also weitgereiste Ziegel.

Und dann geht es das erste mal unter die Erde – boah ist es hier kalt. Beim Blick in den tiefen Brunnen der hier für die Wasserversorgung gebaut wurde bekomme ich ein mulmiges Gefühl in meinem  Magen. Der Brunnen ist soooo tief – es ist nur ein leichtes glitzern des Wassers zu sehen. Unvorstellbar, wie die Soldaten diese Ausgrabung machen konnten. Da heißt es Brillen und Handys gut festhalten, so verschwinden sie auf nimmer wiedersehen.

Dann kurzes aufwärmen in der Sonne. Der erst vor kurzem durch einen Erdrutsch entdeckte Bunker wartet auf uns.

Die noch unentdeckte zweite Ebene ist durch eine Steinplatte abgedeckt. Die Luft hier in der ersten Ebene riecht muffig – die Gänge sind schmal und zum Teil sehr niedrig. Kopfanstoßgefahr – Stefan berichtet, dass das Militär hier ein Projekt hatte, bei dem 8 Soldaten für 6 Monate in diesem Bunker leben sollten – ohne Zugang zu Tageslicht oder Frischluft. Für mich unvorstellbar. Das Projekt wurde auch ziemlich bald abgebrochen, da es negative Auswirkungen auf die Psyche der Teilnehmer hatte. Ich bin froh wieder die Sonne und den Himmel zu sehen. Der Besuch ist eine interessante Erfahrung, jedoch nichts für Menschen mit Platzangst.

Hier in Serbien blühen bereits die Sträucher und der Löwenzahn – zwischen aller Kultur und Geschichte – wunderschön.

Nun geht es weiter zum ehemaligen Waffendepot – ich kann mir nicht so richtig vorstellen was mich hier erwartet und bin total überrascht. Über Steintreppen und   mit Natursteinen gepflasterte Wege geht es erstmal steil bergab – mit einem herrlichen Blick auf die Sava und auf die Festung. Das Depot ist eine wunderschöne große Halle – die als Höhle in den Berg gebaut und und von mehreren Mauern umgeben ist. In der Halle stehen viele Ausgrabungsstücke und Sarkophage. Keine Spur von Waffen  – doch dafür gibt es andere Spuren. In den letzten Jahren wurde diese Halle als Club genutzt und davon zeugen auch die vielen Kaugummiflecke am Boden. Die Sarkophage dienten als Bar oder als Bühne und sehr bekannte DJs der elektronischen Musik waren hier vor Ort. Doch als bei einer Party durch die laute Musik ein Schaden an der Mauer aus Kalkstein entstand wurde der Club geschlossen.

Zum Abschluss der Undergroundtour gibt es noch ein Glas serbischen Wein – natürlich auch in einer Höhle.

Ich fand die Tour super und kann sie nur empfehlen. Sie macht Geschichte anfassbar 🙂

Nach der Mittagspause starten wir zur „normalen“ Sightseeingtour mit dem Bus. Es war ok, hat mich aber wieder in meiner Meinung bestärkt, dass Busrundfahrten nicht meins sind. Ich entdecke die Städte lieber auf eigene Faust um Land und Leute näher zu kommen als im Bus.

Nach einem natürlich wieder leckeren Abendessen ruft heute bald das Bett und das Wellenrauschen, denn morgen heißt es früh aufstehen und die Uhr um 1 Stunde nach vorne stellen.

Early Bird – heute heißt es früh aufstehen für die Iron Gates

Um 6:50 Uhr klingelt mein Wecker – wie war das mit Urlaub? Heute ist Seetag – und gleich fahren wir durch den Donaudurchbruch Richtung Iron Gates. Rechts von uns liegt Serbien und links Rumänien. Die Berge rücken immer näher zusammen und die Donau wird schmaler und schmaler. Die Berge vor uns liegen im Nebel und alles wirkt unheimlich, wie im Märchen. Bis 1972 war dies hier der gefährlichste Abschnitt auf der Donau. Durch die Iron Gates (die Staudämme und Kraftwerke) die das Wasser aufstauen ist die Strömung jedoch weniger geworden und unser Kapitän navigiert uns sicher hindurch.

Wir sitzen in Wolldecken gepackt (ja es ist kalt und oben auf den Bergen liegt noch Schnee) an Deck und warten…

Alle beobachten ganz gespannt das rumänische Ufer… noch eine Biegung, das Schiff wird langsamer und da ist sie die Statue des Dakerkönigs Decebalus. Ich finde es faszinierend, wie die Augen dieser 55 m hohen Statue auf uns blicken. So habe ich mir immer im Märchen die Riesen aus dem Wald vorgestellt. 12 Bildhauer waren hier 10 Jahre lang beschäftigt, diese Statue zu erschaffen.

Auf der serbischen Uferseite entdecken wir noch die Steintafel aus dem Jahr 100 die ein römischer Kaiser nach Beendigung des Straßenbaus erstellen ließ. Das frühe Aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Nach meiner Yogastunde freue ich mich auf das Frühstück und den Tag an Bord – faulsein, entspannen, genießen und ganz viel Sonne tanken – I love my life.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Osterfest – spätestens beim nächsten Seetag gibt es neues von mir.

Alles Liebe

Eure Petra

Seychellen – Syltfee untervegs auf Mahé – Sonne, Strand und noch viel mee(h)r

Mahé – eine Woche Entdeckungsreise auf der Insel

Angekommen auf dem Flughafen von Mahé erwartet uns schon unser Taxifahrer (Dank Angie von Beau Bamboo Guesthouse) Nach der trockenen Hitze in Dubai sind wir überwältigt von der Schwüle – es hat vor kurzem noch geregnet. Doch es riecht nach Meer und Urlaub einfach herrlich. Auf unserer Fahrt nach Beau Vallon bekommen wir schon ganz viele Tips für unseren Aufenthalt hier auf Mahé  – wo sind gute Einkaufsmöglichkeiten, was sollten wir besuchen und wo sind die schönsten Strände.

Beau Bamboo Guesthouse – ein Traum mit Meerblick

Meerblick bei leckerem Willkommenscocktail und frischer Kokosnuss

Ausblick bei leckerem Willkommenscocktail und frischer Kokosnuss

Francois heißt uns in unserem Appartement Fantail herzlich willkommen. Ein leckerer Cocktail und frische Kokosnuss mit einem wunderschönen Blick aufs Meer – das Leben ist herrlich. Das Appartement ist super geräumig und wunderbar eingerichtet.

Die Outdoorküche mit allem was das Herz begehrt

Die Outdoorküche mit allem was das Herz begehrt

Die Aussenküche und die große Terrasse sind ein Traum. Für alle die auch im Urlaub online sein müssen – auch WLAN gibt es hier natürlich. Wir haben uns auch von einem lokalen Anbieter eine Prepaid-Karte gekauft – z.B. für Anrufe an die Lieben daheim.

Wir haben uns für die ersten zwei Tage das Frühstück dazu gebucht. Maria kam dann morgens zu der von uns gewünschten Zeit und hat in unserer Außenküche das Frühstück vorbereitet. Wir haben dann auf unserer Terrasse lecker gespeist. Es gab jeden Tag frische Früchte, frischen Toast, Käse, Eier und Marmelade.

Doch nun ans Meer, schnell ziehen wir uns um – das Meer ruft ganz laut. Im kleinen Supermarkt um die Ecke kaufen wir schnell noch 2 Seybrew – für den Sundowner am Strand. Hier könnt ihr euch auch mit Sachen für den täglichen Bedarf, Wasser in Gallonen und Mückenspray eindecken.

Beau Vallon Beach – einer der schönsten Strände von Mahé und super erreichbar

In 2 Minuten sind wir im kühlen Nass – es ist herrlich. Nur wenige Menschen am Strand und im Meer haben wir schon die ersten Fische entdeckt. Auch schnorcheln können wir direkt vor unserem Domizil – dank dem Riff das hier liegt. Der Strand ist ein Naturstrand, deshalb selber Handtuch und Sonnenschirm mitbringen und sich ein schönes Plätzchen suchen.

Beau Vallon – der Ort – alles da was für das Urlaubsglück notwendig ist

Ich finde die Lage von Beau Vallon genial – der wundervolle Strand liegt direkt vor der Tür, sowohl Einkaufsmöglichkeiten als auch viele Restaurants sind fußläufig erreichbar. Ausflüge mit dem Bus nach Victoria oder an andere Traumstrände sind mit 5 Rupies pro Fahrt ein Klacks und auch ein Erlebnis 🙂

Restaurants – italienisch, indisch und ein leckeres kreolisches Buffet

In unserer Woche haben wir mehrere Restaurants ausprobiert und ich kann jedes empfehlen.

In der Pizzeria Baobab mit den Füßen im Sand und Blick auf das Meer gibt es leckere Pizza, Pasta und auch Fisch. Wir wurden immer freundlich bedient und es hat uns gut geschmeckt. Der Andrang ist groß, also früh da sein (Reservieren ist nicht möglich). Und es wird auch schnell wieder abgeräumt, doch wir haben den Abend eh lieber auf unserer wunderbaren Terrasse ausklingen lassen.

Lecker indisch essen im Mahek Restaurant. Am Strand entlang bummeln bis zum Restaurant und dann auf der Terrasse lecker speisen. so liebe ich mein Urlaubsleben. Die Bedienung ist super freundlich. Es gibt eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten und auch vegan lässt sich etwas finden. Und wer es besonders scharf haben will, auch das ist möglich 🙂

Wir wollten unbedingt auch die lokale Küche kosten. Das Boathouse ist ebenfalls einfach zu Fuß zu erreichen und bietet jeden Abend ein leckeres kreolisches Buffet an. Die Auswahl an Gerichten ist sehr gut, ob Vorspeise, Currys oder Nachspeise alles schmeckt prima. Die Bedienung ist freundlich und aufmerksam. Wer also Lust auf kreolische Küche in Beau Vallon hat ist hier gut aufgehoben.

Mahé – mehr als nur Meer – Inselrundfahrt mit Francois

Bereits von Deutschland aus haben wir für den Tag nach unserer Ankunft eine Inselrundfahrt bei Francois (unserem Appartementvermieter) gebucht. Morgens um 9:00 Uhr geht es los. Francois fährt uns mit seinem Privatauto, also nur wir zwei und unser Guide – das ist genial. Wir machen eine Tour rund um die Insel. Er erzählt uns viel über Mensch und Natur und zeigt uns die wunderschönen Strände von Mahé. Wir machen auch Halt im Künstlerdorf bei Victoria und besuchen den Jardin du Roi. Es macht super viel Spaß mit Francois den Jardin du Roi zu entdecken, da er zu jeder Pflanze etwas erzählen kann und wir mit ihm viel neues entdeckt haben.

Jardin du Roi- einen Besuch wert

Jardin du Roi- einen Besuch wert

Coco de Mer – weibliche und männliche Frucht

Tafeln im Jardin du Roi – mit vielen wertvollen Erklärungen

Wer viel erlebt bekommt auch Hunger, mittags holen wir uns leckeres Curry bei einem Restaurant an der Strasse und essen am Strand – wunderbar.

Manche Strassen sind wirklich abenteuerlich, doch der Strand am Ende des Weges ist die Aufregung wert 🙂

Am Nachmittag sind wir voller neuer Eindrücke, mit unendlich vielen Tips und rundum zufrieden wieder „daheim“.

Mahé – bergauf, bergab zu Fuß zur Anse Major – Robinsonfeeling

Ausblick vom Wanderweg – ab da ging es dann nur noch bergab 🙂

Mit dem Bus fahren wir nach Bel Ombre – das ist wirklich ein Erlebnis, es sind in Indien ausgemusterte alte Busse, die Sitze haben schon bessere Tage gesehen und es gibt keine Anzeige „nächste Haltestelle“ 😉 Gut dass noch mehrere Touristen dasselbe Ziel haben und es die Endhaltestelle ist 🙂 Steil bergauf geht es Richtung Anse Major. Es ist eine schöne Wanderung mit tollen Ausblicken – die Handwerker die hier Wasserleitungen verlegen beneide ich nicht, denn sie müssen alles hierher tragen. Und nicht nur einen Rucksack wie ich. Einsam ist die Bucht nicht als wir dort ankommen, doch wir finden noch ein herrliches Plätzchen. Mit Schnorchel und Flossen starten wir zum schnorcheln – der Regen der kurz darauf vom Himmel prasselt stört uns nicht. Die Farben und Größen der Fische sind echt faszinierend – es empfiehlt sich eine wasserfeste Kamera oder Hülle für das Handy zu haben.

Besucher am Robinson-Strand. Alle Hunde sind hier gut gepflegt

Da wir die Rückreise gerne per Boot machen wollen, finden wir es super dass das Taxiboat Happiness hier ist. Wir nehmen das letzte Boot und lassen die Anse Major nun ganz leer zurück. Da kommt doch etwas Robinsonfeeling auf. Die Fahrt mit dem Boot zurück ist wunderbar, vom Boot aus wirkt die Landschaft nochmal ganz anders.

Das Taxiboat bringt uns direkt zu unserem Strandabschnitt und ein herrlicher Tag geht zu Ende.

Mahé – Victoria – auch bei Regenwetter einen Besuch wert

Heute geht es mit dem Bus zur Insel-Hauptstadt. Die Wolken hängen tief über Mahé. Doch wir sind noch guter Dinge, dass wir trockenen Fußes durch den Tag kommen.

Gemeinsam mit vielen anderen Touristen ist unser erster Stop am indischen Tempel. Von außen sehr beeindruckend und im Inneren unerwartet leer und viel freie Fläche. Doch auf jeden Fall einen Besuch wert. Nun hat uns der Regen doch erwischt und es gießt wie aus Eimern. Natürlich liegt der Schirm daheim im Appartement 🙁 Wir bleiben im Tempel bis der Regen etwas nachlässt und spurten dann über die Straße zum Sir Selwyn Selwyn Clarke Market.

Auf dem Markt gibt es alles was das Herz begehrt: Obst, Gemüse, Fisch, Kokosöl, Marmelade aber auch Souvenirs, Bekleidung – es macht auf jeden Fall Spaß durch die Gänge zu schlendern.

Vom Markt schlendern wir durch die Straßen zum kleinen Big Ben und dann Richtung Hafen. Dort gibt es jedoch außer der großen Thunfischfabrik nicht viel zu sehen. Da der Regen heute in Victoria Dauergast ist spazieren wir wieder zum Bus – vorbei an den zwei großen Kirchen und mit einem Blick auf das State House.

Mahé – Morgenwanderung mit Francois auf dem Copolia Trail

Um 8:00 Uhr sind wir startbereit – feste Schuhe, ausreichend Wasser und natürlich den Fotoapparat, das ist alles was wir mitnehmen. Francois hat uns ein Frühstück auf dem Mount Copolia versprochen – wir lassen es überraschen. Nach einer kurzen Fahrt Richtung Victoria und über kleine enge steile Straßen zur Sans Souci Road geht es los. Über Stock und Stein, eine Bretterbrücke und immer schön im Schatten des Waldes geht es bergauf. Francois gibt uns den Auftrag Ausschau nach dem kleinsten Frosch der Welt zu halten, den es nur hier auf den Seychellen gibt. Er findet für uns eine tanzende Schnecke unter einem Palmenblatt und erklärt uns alles zu Flora und Fauna.

Kurz vor dem Gipfel kraxeln wir noch eine Leiter hoch, dann haben wir das Plateau erreicht. Und wir werden mit einem herrlichen Ausblick auf Victoria, das Meer und die vorgelagerten Inseln belohnt. Wir haben den Gipfel und die Aussicht ganz für uns alleine – herrlich. Und dann gibt es noch ein leckeres Frühstück das Francois aus seinem Rucksack zaubert – inkl. frischem Obst, Saft und süßen und deftigen Teigtaschen. Genial.

Nach einer Runde über das Plateau bei der uns Francois die Fauna und die umliegenden Berge erklärt geht es wieder bergab. Viel zu schnell sind wir wieder am Ende unserer Tour angekommen. Nach diesem wunderschönen Start in den Tag gönnen wir uns eine Auszeit am Strand.

Unsere wunderschöne Woche auf Mahé geht zu Ende – mehr zu unserer Abenteuertour mit dem Katamaran und den Kajaks gibt es in Kürze.

Bis bald Eure Petra

 

 

 

 

 

Dubai – Moderne trifft Tradition

Sightseeing Tour Tag 3 – Bur Dubai, Deira, Freitagsgebet, Souks, Dhow Cruise auf dem Creek

Wir starten mit einem leckeren Frühstück auf dem Balkon in unseren letzten Tag in Dubai. Frühstück mit Ausblick auf den Burj Khalifa – das ist ein wunderbarer Start in den Tag.

Auf der roten Route Richtung Vergangenheit

Mit dem Hop-on Hop off Bus geht es heute auf die rote Route. An die Hitze und die Sonne habe ich mich nun schon gewöhnt und freue mich auf die andere Seite von Dubai. Ausgestattet mit Wasser aus dem Kühlschrank des Busses suchen wir uns einen Platz unter freiem Himmel. Über die Happiness Street (da würde ich auch gerne wohnen) geht es zum Zabeel Park. Für die Einwohner von Dubai eine grüne Oase um sich von der Hektik der Stadt zu erholen. Auf unserer weiteren Route können wir einen Blick auf den Palast des Scheichs werfen.

Freitag – der Tag des Gebets

Der Freitag ist der wichtigste Wochentag im Islam. Er ist der Tag der Zusammenkunft und des besonderen gemeinsamen Gebets.  Aus diesem Grund sind am Freitag auch die meisten Geschäfte und die Souks erst ab 16:00 Uhr geöffnet. Warum ich das erzähle? Je nachdem was Du in Bur Dubai und Deira erleben willst, solltest Du genau wie wir den Freitag für einen Besuch auswählen, oder doch lieber an einem anderen Tag hierher kommen.

Al Fahidi – ein Hauch des alten Dubai

Am Stop „Dubai Museum“ steigen wir aus und spazieren Richtung Al Fahidi das auch als Bastakiya bekannt ist. Dieser Stadtteil stammt aus den frühen 1900er Jahren und ist eine der ältesten Kulturstätten der Stadt. Es ist auch das Künstlerviertel in Dubai, also auch für alle die sich für Kunst interessieren ein Must see. Angekommen in den verwinkelten und schmalen Gassen und den malerischen Innenhöfen genieße ich die Ruhe die dieser Ort ausstrahlt. Häuser mit den traditionellen Windtürmen, kleine Geschäfte, Restaurants und Cafés laden zum schlendern ein. Doch am Freitag vormittag sind die meisten Häuser geschlossen und wir sind fast die einzigen Besucher.  Einfach herrlich.
Erst als die Moschee zum Freitagsgebet ruft beleben sich die Gassen, denn für die Männer ist es Pflicht rechtzeitig zum Gebet da zu sein.

Textil Souk – billiger wie bei Aldi

Am Creek entlang spazieren wir Richtung Textil Souk. „Kaschmirschal probieren, billiger wie bei Aldi, komm rein nur schauen…“ – das sind die Verkaufssprüche die uns entgegenrufen. Ich gebe zu, ich kann damit nur schlecht umgehen und habe dann erst recht keine Lust mehr mir etwas anzuschauen. Die Holzkonstruktionen über dem Souk sind schön und auch die bunte Vielfalt insbesondere in der indischen Gasse finde ich sehenswert. Wer gerne handelt ist hier auf jeden Fall richtig. Ich würde mich viel lieber ganz in Ruhe in den Läden umschauen – doch das ist einfach nicht die Mentalität der Händler.

Am Ende des Textil Souks angekommen sehen wir eine ganze Reihe Fahrräder stehen – die ersten die wir in Dubai sehen. Es ist eine Gruppe von der Aida, die die Gegend per Rad erkundet – auch eine gute Möglichkeit Land und Leute zu sehen.

Dubai Creek – die Wasserader von Dubai

Die beste Art um von Bur Dubai nach Deira zu kommen ist eine Fahrt mit dem Abra (Wassertaxi) über den Creek. Direkt am Ausgang des Textil Souk fahren die Abras ab. Es gibt auf der Seite von Deira mehrere Haltestellen – also vorher kundig machen wo Du hinwillst. Unser Ziel ist die Anlegestelle der Dhow bei den anderen Souks. Für einen Dirham (ca. 25 Cent) dürfen wir einsteigen, und es ist ein Erlebnis so den Creek zu überqueren. Also traut euch, es macht Spaß.

In unserem Hop-on-Hop-off Ticket ist auch eine 1-stündige Dhow-Fahrt mit inbegriffen. Ich liebe das Wasser und deshalb gehört diese Fahrt natürlich dazu. Die Fahrt ist eine gute Gelegenheit die Beine auszuruhen und die Stadt vom Fluss aus zu betrachten. Die Getränke sind unverschämt teuer, also lieber selber Wasser mitbringen.

Von alten Holzbooten auf denen die Leute wohnen und mit denen sie auch alles mögliche an Fracht transportieren bis zu schicken Yachten, Restaurantschiffen und glänzenden Hochhäusern ist am Ufer von Deira alles zu sehen.

Souk die Zweite – riechen und staunen

Den Spice Souk finden wir gleich gegenüber der Dhow-Anlegestelle. Hier gibt es alles an Gewürzen was das Herz begehrt, doch da wir ja noch 3 Wochen Reise vor uns haben belassen wir es beim riechen und schauen. Den Gold Souk zu finden ist eine Herausforderung. Die Karte in unserem Reiseführer hilft uns hier nur teilweise weiter und Schilder finden wir auch nicht. Doch der Weg ist ja das Ziel 🙂 Nach 30 Minuten Spaziergang durch die Gassen von Deira haben wir unser Ziel erreicht und kommen aus dem staunen nicht mehr raus. Wer kauft wohl diese Schmuckstücke und trägt sie dann auch noch. Geschmäcker sind einfach verschieden.

Ciao Dubai – schön wars…

So langsam merke ich die letzten drei Tage Sightseeing in meinen Beinen und bin auch satt an neuen Eindrücken. Mit dem Bus fahren wir zurück zur Dubai Mall. Bei einer Pizza aus dem Tiefkühlregal des Supermarktes in der Dubai Mall machen wir es uns auf unserem Balkon bequem. Ein letzter Blick auf den Burj Khalifa bei Nacht – morgen heißt es früh aufstehen…

Gute Nacht Dubai – hallo Seychellen wir kommen….

Seid gespannt auf meinen nächsten Bericht aus dem Paradies….

Eure Petra

Dubai – eintauchen in eine andere Welt

Flagge am Flag Day

Sightseeingtour Tag 2 – Jumeirah Moschee – Souk Madinat Jumeirah – Baden mit Blick auf Burj al Arab – Burj Khalifa

Heute heißt es früh aufstehen. Nach einem leckeren Frühstück auf unserem Balkon (vegan / vegetarisch – Supermarkt sei dank) geht es los zum Bus.

Jumeirah Mosque – ein Besuch in einer anderen Welt

Unser erstes Ziel ist die Jumeirah Moschee, hier findet um 10 Uhr jeden Tag von Samstag bis Donnerstag eine Führung statt. Mit dem ersten Bus der blauen Linie (Abfahrt 9:00 Uhr von der Dubai Mall) seid ihr rechtzeitig dort. Ihr bezahlt 20 AED pro Person inklusive eines Snacks vor der Führung.

Bei der Begrüßung erzählt uns die Führerin (eine Engländerin) dass heute in Dubai Flag day ist.

Flagge am Flag Day

“On Flag Day, we evoke the efforts of the early founders and their sacrifices in building a united nation constructed on the principles of goodness, tolerances and love,” tweeted Sheikh Mohammed bin Zayed, Crown Prince of Abu Dhabi and Deputy Supreme Commander of the Armed Forces.“

Überall im Land sind viele kleine oder die große Landesflagge gehisst. Es zeigt den Stolz der Einwohner auf Ihr Land.

Vor der Moschee ziehen wir alle die Schuhe aus, das Betreten ist nur barfuß erlaubt. Die Männer bekommen lange Gewänder (wenn sie kurze Hosen tragen) und auch bei den Frauen müssen die Schultern, Arme und Knie bedeckt sein. Ich habe mir heute mein langes Kleid und eine Jacke angezogen, so bekomme ich nur einen Schleier für die Haare. Wir setzen uns in der Moschee auf den Fußboden und sind gespannt was uns nun erwartet.

Unsere Führerin erzählt uns viel über den Aufbau der Moschee, die Gebetszeiten und die 5 Säulen des Islam. Auch über die Kleidung der Frauen und welche Unterschiede es gibt informiert sie uns. Danach können wir ihr Fragen stellen.

Ihr und dem Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding (SMCCU) ist es wichtig, dass die Menschen die in die Moschee kommen einen Einblick in die Welt des Islam bekommen, der ungetrübt von Attentaten ist. Ich denke es ist eine gute Gelegenheit in eine andere – mir unbekannte – Welt einzutauchen. Ich kann euch den Besuch nur empfehlen.

Souk Madinat Jumeirah – staunen, genießen, shoppen 🙂

Und weiter geht es. An der Bushaltestelle (ihr werdet es nicht glauben, hier gibt es klimatisierte Bushaltestellen) steigen wir wieder in die blaue Linie. Unser nächstes Ziel ist der Souk Madinat Jumeirah. Der Souk gehört zum Hotel Madinat Jumeirah, ist jedoch für jeden offen. Es hat ein bisschen was von Klein-Venedig und der Blick auf den Burj al Arab ist wunderbar.
Hier gilt Moderne trifft Orient – es ist kein Souk wie im alten Teil von Dubai, doch der Flair der mit wunderschönen Holzkonstruktionen überdachten Gänge und der vielen Geschäfte und Restaurants ist einen Besuch wert. Und wem es draussen einfach zu heiß ist, der hat Glück, hier ist alles klimatisiert. Leider hatten wir keine Zeit um abends noch einmal wiederzukommen. Doch eine Fahrt mit den Abras bei Sonnenuntergang ist bestimmt auch wunderschön oder ein Abendessen mit Blick auf die Kanäle. Also wenn ihr gerne shoppen geht, oder noch das ein oder andere Souvenir braucht und das alles in einem schönen Ambiente machen wollt, kann ich euch den Souk nur empfehlen.

Auf der Suche nach dem Strand…

Nach Moschee und Souk ist es mir nach etwas Entspannung am Strand. Durch das Hotel dürfen wir jedoch nicht gehen. Auf unsere Frage nach dem nächsten Weg zum Strand erklärt uns die Security vom Hotel, dass wir einfach raus aus dem Souk nach rechts und dann wieder nach rechts gehen sollten. Also laufen wir mal los.
Raus aus dem Souk und vor an die Straße und dann nach rechts – doch mit wieder nach rechts ist nichts los. Alles Privatgelände und eingezäunt. Wir wollen die Hoffnung noch nicht aufgeben und laufen weiter – es hat 40 Grad und kein Schatten in Sicht. Als auch nach 20 Minuten laufen  kein Weg zum Wasser führt geben wir auf und winken uns ein Taxi heran. Dieses bringt uns zum Strand beim Burj al Arab – genau in die andere Richtung. Wir haben daraus gelernt, Dubai ist keine Stadt die man zu Fuß erkundet – die Wege sind einfach viel zu lang und es ist zu heiß zum laufen 🙂

Jetzt nichts wie rein ins Wasser – doch wo bleibt die Abkühlung? Das Wasser hat gefühlte Badewannentemperatur – trotzdem ist es angenehm sich vom Wasser tragen zu lassen. Der hohe Salzgehalt im Persischen Golf macht es möglich. Wer mehr Zeit am Strand verbringen will sollte sich auf jeden Fall einen Sonnenschirm mitbringen, denn Schatten gibt es hier keinen. Toiletten, Duschen und auch ein Kiosk sind jedoch da.

Metro statt Stau – eine prima Alternative

Nach unserer kurzen Erholungspause geht es weiter. Heute geht es noch hoch hinaus, weshalb wir mit der Metro zurück in die Innenstadt fahren. Um zur Metro zu gelangen brauchen wir ein Taxi. Da wir ja lernfähig sind, warten wir bis ein offizielles Taxi kommt und lassen uns vom Kite Beach zur Metro Station an der Mall of Emirates bringen. Fahrkarten für die Metro gibt es an einem Schalter – zahlbar mit Kreditkarte oder auch bar. Und ja, auch die Wartebereiche der Metro sind klimatisiert – also immer eine Jacke mitnehmen.

Das Metrofahren ist einfach und geht auf jeden Fall schneller, als sich mit dem Bus in den Stau zu stellen. Doch was wir in unsere Zeitplanung nicht eingerechnet hatten, ist dass die Wege von der Metro bis zu unserem Ziel soooo lang sein können. An der Haltestelle Burj Khalifa steigen wir aus und dann geht es durch endlos lange Gänge mit Laufbändern in Richtung Dubai Mail.

Burj Khalifa – dem Himmel so nah

Ihr könnt es euch bestimmt schon denken, ja wir verbringen heute den Sonnenuntergang auf dem Burj Khalifa.
Bereits im September haben wir über http://www.rent-a-guide.de  Tickets für „Burj Khalifa 124. und 125. Etage – Ticket ohne Anstehen“ gebucht. Hier kannst Du Dir die Zeit aussuchen – wir haben uns 16:30 Uhr ausgesucht, da wir sowohl bei Tageslicht als auch zum Sonnenuntergang oben sein wollten. Es gibt keine Begrenzung wie lange man oben bleibt, nur die Zeit zum hochfahren ist vorgegeben.

Mit dem „Ticket ohne Anstehen“ gehst Du zu einem speziellen Schalter an dem Du dann die Eintrittskarten bekommst (also hier noch etwas Zeit einplanen, die Schlange war jedoch nicht lang) und dann geht es Richtung Aufzug. Der Vorteil bei diesem Ticket ist, dass Du immer Vorrang vor denjenigen hast die das normale Ticket haben. Die Fahrt zum 124. Stock vergeht rasend schnell. Und der erste Ausblick ist wunderschön. Wir können uns gar nicht satt sehen. Doch es gibt ja noch ein Stockwerk. Über die Treppe kommen wir in die 125. Etage. Hier ist die Aussicht Richtung Meer und The Palm spektakulär. Die besten Plätze direkt an den bodentiefen Fenstern sind zwar schon weg (also für den Sonnenuntergang lieber zuerst in die 125. Etage gehen) doch wir finden noch ein Plätzchen und genießen die wundervolle Aussicht.
Da es an diesem Abend aufgrund des Sands in der Luft etwas diesig ist ergibt sich ein faszinierendes Licht.


Nach dem Untergang der Sonne gehen wir wieder in den 124. Stock – denn bald starten die Wasserspiele in den Fountains bei der Dubai Mall. Von hier oben sind die Fontänen noch viel eindrucksvoller.

Ein langer wunderbarer Tag geht zu Ende…

Voll mit wunderschönen neuen Eindrücken und einem Gefühl des Staunens bemerke ich dass mir so langsam der Magen knurrt. Doch wo gibt es etwas für uns. In der Dubai Mall soll es zwar vegane Bistros geben, uns ist aber so gar nicht nach Essen im Kühlschrank (wir sind eben nicht für klimatisierte Räume geschaffen). Und unser Balkon ist auch viel schöner. Also kommen wir auf die Idee uns eine Pizza zu bestellen. Und dann beginnen die Probleme – der Pizzalieferservice nimmt unsere Bestellung nur auf, wenn wir eine einheimische Handy- oder Festnetznummer angeben können oder in einem Hotel wohnen. Die Laune sinkt, wir wollen doch nur etwas zu essen. Da ich heute schon mehrere Male Werbung für Uber Eats gesehen habe, probiere ich mein Glück damit. Und wunderbar es klappt, eine Pizzeria ist ganz in der Nähe und über den Lieferdienst von Uber ist die Pizza auch 30 Minuten später bei uns.

Ein Tag mit lernen, staunen, genießen geht zu Ende …das Leben ist schön.

Schlaf gut Burj Khalifa….

Freut euch schon auf meinen nächsten Bericht, dann besuchen wir die andere Seite von Dubai, Bur Dubai , die alte Stadt.

Liebe Grüße Eure Petra

Dubai – größer, höher, lauter, schöner…

Strand beim Burj al Arab - Why are you You?

Dubai – ich glaube man liebt diese Stadt oder ist einfach nur überwältigt. Ich bin auf der einen Seite fasziniert von den Gebäuden und den unterschiedlichen Gesichtern dieser Stadt, doch auf der anderen Seite ist es mir einfach von allem zu viel. Zu viel Lärm, zu viele Autos, zu viele Baustellen, zu viele Menschen. Ich sehne mich nach Stille – doch diese ist hier nur schwer zu finden.Burj Khalifa von der Sonne geküßt

Dubai die Stadt der Superlative…

…die größte Shopping Mall, der höchste Turm, das höchste Wohngebäude, die einzigste Skihalle in der Wüste, alles das ist Dubai und noch viel mehr. Doch es gibt auch eine Welt neben der Glitzerwelt, Bur Dubai und Deira sind eher das was wir in einem arabischen Land erwarten: Märkte, hier genannt Souks auf denen alles billiger als bei Aldi ist, Händler die einen zum eintreten überreden wollen, etwas verwahrloste Häuser und ausgehungerte Katzen. Doch auch der Ruf in die Moschee zum Gebet, der Stolz auf die Stadt am Flag Day und der verehrte Scheich gehören dazu. Wir wollen in 3 Tagen alle Seiten von Dubai entdecken.

Dubai Airport – mein erster Eindruck nach maximal 2 Stunden Schlaf…

Achtung rutschigAlles hier ist sauber und blitzt und blinkt und es ist soooo kalt, keine Spur von der Hitze der Wüste in der wir uns hier befinden. Eine Fahrerlose Bahn bringt uns vom Terminal zum Gepäckband – die Wege sind hier endlos lang. Das wird uns die nächsten Tage verfolgen…. und die Preise sind gesalzen. Da wir uns auf muslimischem Gebiet befinden gibt es Alkohol für Ausländer nur im Duty Free zu kaufen – wer also auf sein Glas Wein am Abend nicht verzichten will, tut gut daran diesen bereits in Deutschland zu kaufen und im Koffer zu transportieren. Hier in Dubai liegt die günstigste Flasche Wein bei 45 AED (ca. 10 Euro).

Dubai – erstes beschnuppern 🙂

Mit dem Taxi fahren wir zu unserem Frühstückslokal Baker and Spice im Souk al Bahar. Eines der wenigen Lokale die am frühen Morgen (es ist erst 8:00 Uhr) bereits geöffnet hat (hier noch ein Tipp – nehmt immer die offiziellen Taxis, auch wenn die Schlange zum anstehen lang und die Versuchung mit einem Fahrer zu gehen der einen von der Seite anspricht groß ist – wir haben unser Lehrgeld in Form von fast 3-fachem Preis bezahlt).

Wir genießen den Blick auf den Burj Khalifa und die Fountains bei der Dubai Mall und versuchen uns so langsam zu akklimatisieren. Das Frühstück war sehr lecker und nach 4 Tassen Puh-er Tee fühle ich mich auch wieder fit. Wir schmieden Pläne für unseren ersten Tag Dubai.

Sightseeingtour Tag 1 – The Palm und Dubai Marina

Um 11 Uhr können wir unser Air-BNB Appartement mit Blick auf den Burj Khalifa beziehen (Danke Frederik dass das so prima geklappt hat). Also schnell die Taschen abstellen und los geht es zur Dubai Mall. Unser Ziel sind die Hop on-Hop off Busse von City Sightseeing Dubai. Dazu müssen wir einmal durch die Mall.

Ein riesiges Aquarium mit Haien und Rochen – das find ich ziemlich abartig. Doch allein die Menschen die hier Schlange stehen geben den Betreibern wohl recht. Aktuell ist die Dubai Mall das größte Einkaufszentrum weltweit, doch Dubai plant schon das nächste, noch größere!

City Sightseeing – Hop on – Hopf off – Hop on – Hop off…..

Unsere erste Tour mit der blauen Linie von City Sightseeing geht Richtung The Palm. Vorbei an Moscheen, unendlich vielen Kosmetiksalons und Schönheitskliniken. Mit den Kopfhörern bekommen wir alles auf deutsch erklärt und lassen uns den Wüstenwind dabei um die Nase wehen. Sonne pur und schön warm – das nach 2 Grad in Frankfurt – einfach genial. Wir werfen einen Blick auf das 7 Sterne Hotel Burj al Arab und auf den herrlich Türkis blauen Persischen Golf.

Burj al ArabDann geht es weiter zur Palme – auf Sand gebaut gibt es hier Luxuswohnraum für Urlauber und Einheimische oder Expats. Durch die Palme konnten zig Kilometer Küstenlinie geschaffen werden – denn am Wasser wohnen ist einfach schön. Es ist spannend wie schnell man vergisst, dass wir uns eigentlich mitten in der Wüste befinden.

Das Hotel Atlantis ist unsere nächste Station, hier steigen wir um in die gelbe Linie. Und weiter geht es durch Dubai Media City – hier finden sich Niederlassungen der üblichen Verdächtigen (Microsoft, SAP, IBM etc.). Jedes Hochhaus in Dubai ist eine eigenes Kunstwerk, sei es durch die Form oder Farbe oder die Verzierungen an der Spitze.

Dubai Marina – Strand, Sonne, Meer Luxus

Dubai Marina BeachAn der Haltestelle Dubai Marina steigen wir aus – uns zieht es zum Meer. Der Beach Walk ist hier sehr stylisch, alles ist modern, sauber und neu. Das Riesenrad ist noch im werden, bestimmt ein tolles Erlebnis.

Hier gibt es nicht einfach Duschen am Strand, sondern diese sind von Grohe 🙂

Vogel zu Besuch bei unserer KaffeepauseNun haben wir uns eine Pause verdient – Starbucks findet sich hier überall und der Chai Tea Latte schmeckt wie daheim 🙂 Vor unserem Urlaub haben wir uns auch schlau gemacht, wie die Regeln in Dubai sind. Es sind z.B. keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit erlaubt, also auch kein Händchen halten – wer uns kennt weiß dass das eine Herausforderung wird 😉 Auch was die Kleidung angeht gibt es in einem muslimischen Land Vorgaben, an die auch Touristen sich halten sollten: Schultern und Knie bedeckt bei Frauen, keine durchsichtigen Kleider etc. Eigentlich gar nicht so schwer – doch hier bei unserer Pause sehen wir alles: Frauen in Bikini-Oberteil im Café, Hot Pants, kurze Kleider etc. Ich finde es schade, dass sich so viele Touristen anscheinend nicht mit der Kultur des Landes befassen in das sie fliegen – oder ist es Ihnen einfach egal?!?

Skyline bei der Dubai MarinaDubai Marina hat noch mehr zu bieten, unser nächstes Ziel ist der Marina Walk – entlang des Canals spazieren wir mit Blick auf die Hochhäuser und Yachten. Insgesamt ist der Walk 7 km lang. Nach diesem langen Walk (meine 10.000 Schritte habe ich locker schon geschafft) geht es mit dem Bus wieder zurück.

Der Feierabendverkehr Richtung Dubai Downton ist enorm. Dubai ist eine Autostadt. Auf ca. 1,8 Mio. Einwohner kommen 1,0 Mio. Autos und diese sind gefühlt alle heute in unserer Richtung unterwegs. Beim Kauf einer Wohnung in Dubai gibt es vom Staat ein Auto kostenlos dazu. Abhängig von der Größe der Wohnung ist es ein Mini Cooper oder auch ein Maserati… und auch der Herrscher ist en Autonarr, er hat 150 Autos, die er alleine fährt, ohne Leibwächter. Wenn Du also mal in Dubai auf der Straße fährst und vor Dir ein Wagen mit der 1 als Kennzeichen, dann fährst du direkt hinter ihm.

So langsam bekomme ich Hunger und es ist Zeit für die Dubai Fountains. Von 18 – 22:30 Uhr findet alle 30 Minuten das Wasserspiel statt. Zu unterschiedlicher Musik tanzen die Fountains und schießen in unendliche Höhen. Ein schöner Ausblick, den wir auf der Terrasse des Restaurant Serafina bei Aperol Sprizz und Pizza genießen.

Nun aber ab ins Bett, ich habe etwas Schlaf nachzuholen.

Seid gespannt auf meinen 2. Tag in Dubai.

Liebe Grüße

Eure Petra

 

Auf dem Weg ins Paradies….

Wenn eine eine Reise tut kann sie etwas erzählen 🙂

Jetzt wird es langsam ernst, die Tage bis zum Abflug werden immer weniger. Das letzte Wochenende war noch sehr sportlich – ja ich habe das Abenteuer gewagt in der Staffel beim Frankfurt Marathon mit zu laufen. Mein Part waren zwar nur 6 km, aber doch nervenaufreibend und eine ganz neue Erfahrung. Ich, die ja Wettrennen gar nicht mag, habe meine Komfortzone verlassen und ganz ehrlich während meinem Lauf hat mich dann doch noch der Ehrgeiz gepackt. So schnell bin ich noch nie gelaufen. Und das Gefühl als wir alle in der Festhalle unsere Medaillen bekommen haben war schon schön.

Weshalb die Tage vor dem Urlaub immer kürzer sind als alle anderen…

Kennst Du das Gefühl auch, dass an den Tagen vor dem Urlaub immer ganz viele Aufgaben auf viel zu wenig Zeit treffen? Die letzten wichtigen Arbeiten im Büro erledigt, noch schnell die Übergabemail für meine Kollegin geschrieben und die Mailbox besprochen. Dann noch die letzten Einkäufe machen, habe ich wirklich an alles gedacht? Am Montag dann noch Verschönerungsarbeiten 😉 wie Friseur und Pediküre etc. Die Wohnung auf Vordermann bringen und für die lieben Katzensitter noch aufschreiben was unsere Fellpopos so lieben und auch nicht 😉 Heute um 13 Uhr ging es dann los mit dem Auto in Richtung München. Jetzt habe ich das erste mal das Gefühl von Urlaub und doch werde ich die Felltiger sehr vermissen.

München Airport – immer wieder ein Erlebnis

Ich war schon seit Jahren nicht mehr in München am Flughafen. Alleine die Anfahrt ist schon ein Erlebnis.

Wir haben unser Auto auch auf Urlaub geschickt – nach Hallbergmoos ins Hotel Regent, von dort bringt uns ein super freundlicher Shuttle zum Terminal 1. Die Anfahrt auf der Straße Richtung Terminal mit den großen M an den Seiten finde ich immer wieder beeindruckend. Am Terminal 1 angekommen geht es in Richtung Airbräu. Wenn ich in Bayern bin will ich auch wieder mal Obatzten essen, das gönne ich mir heut, Das Airbräu im Terminal 1, Ebene 3 ist wie ein richtiges Hofbräuhaus eingerichtet. Der Obatztn war super lecker.

Schon ist es Zeit einzuchecken. Dank Online Checkin geht das mit der Gepäckabgabe zügig und die Mitarbeiterin von Emirates war super nett. Dann noch einen Abstecher ins Duty Free, Parfum und mein Hausmittel für Auslandsreisen eingekauft (wie im letzten Artikel erklärt).

So langsam steigt die Aufregung – der A380 steht schon da und wartet auf uns….

Wünscht mir einen guten Flug – mehr von meiner Reise ins Paradies dann morgen aus Dubai.

Alles Liebe eure Petra

Vorfreude ist die schönste Freude :-)

Bald ist es soweit – und ich starte in die Sonne

Nur noch 9 mal schlafen, dann geht es los. Neues entdecken, ausruhen, genießen und aktiv sein. All das wird dabei sein bei meinen fast 4 Wochen Urlaub. So langsam steigt die Aufregung. Habe ich an alles gedacht? Die letzten Arbeitstage werden auch noch ganz schön voll…. ihr seid neugierig, dann folgt mir doch auf meinem Blog 🙂

Sonntag – Regenwetter – was nun?

Das Wetter schenkt mir heute eine Auszeit – dank Regen und kaltem Herbstwetter fällt der Sonntagsspaziergang ins Wasser. Doch statt Trübsal zu blasen hab ich einfach mal etwas Vorfreude geschnuppert 🙂

Sonnenschutz selbst gemacht – dann weiß ich was drin steckt

Da ich vegan lebe und mir gesundes leben wichtig ist bin ich schon lange auf der Suche nach einem guten Sonnenschutz für mich. Bei meiner Recherche habe ich Naturitas Rezept gefunden http://naturita.org/natuerlicher-sonnenschutz-einfach-selbst-gemacht/

Ich habe die Zutaten gleich beim Online Händler meines Vertrauens bestellt und heute los gelegt. Die festen Zutaten im Wasserbad geschmolzen, die Öle für den Lichtschutzfaktor dazu, dann noch etwas Vitamin E und für den Duft habe ich mir Lavendelöl ausgesucht. Alles vermischen und ab damit in die Sprühflasche. Da dies so einfach war habe ich gleich nochmal nachbestellt und werde nächstes Wochenende die zweite Charge herstellen. So habe ich einen Sonnenschutz für mich der lecker riecht (sagt auch mein Mann) und ich weiss genau was drin ist. Ich berichte euch dann von meinen Erfahrungen in der Sonne.

Leichtes Gepäck – wie viel Ballast ist wirklich notwendig?

Kennt ihr das auch? Wenn ich in Urlaub fahre habe ich meistens viel zu viel Gepäck dabei. Die weißen Schuhe passen sooo gut zu dem neuen Kleid, das rote Kleid passt bestimmt gut zum Dinner am Strand und den dritten Bikini nehme ich mal auch noch mit. Eine dritte Jacke und noch die Sportausrüstung brauche ich bestimmt auch. Ja si geht es weiter und der Koffer wird immer voller. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen mit leichtem Gepäck zu reisen, ganz nach dem Lied von Silbermond https://youtu.be/ktGFvjMhfr4

Und schaut mal hier, das ist die Tasche mit der Kleidung für meinen Mann und mich. Dann gibt es noch eine Tasche mit diesen wichtigen Dingen und für jeden einen Rucksack (Handgepäck).

Ich freue mich auf das Reisen mit leichtem Gepäck. Wie schaut es bei Deinen Urlaubsreisen aus? Wie viel Ballast trägst Du mit Dir.

Needful things – gesund in der Sonne

Es sind die schönsten Tage des Jahres, auf die ich mich schon ewig freue. Klar will ich diese auf jeden Fall rundherum genießen. Deshalb lieben Dank an Simone von Wolkenweit für diese tolle Liste https://wolkenweit.de/reiseapotheke-seychellen-das-sollte-drin-sein/

Meine Gesundheit ist mir wichtig, also war noch ein Einkauf bei der Apotheke angesagt.

Ein Tipp noch den mir vor vielen Jahren eine Arzthelferin gegeben hat. Vor jedem Essen im Urlaub einen kleinen klaren Schnaps trinken. Seit ich diesen Rat befolge hatte ich bei allen meinen Reisen in den Süden nie wieder Probleme mit Montezumas Rache. Ja besonders morgens vor dem Frühstück ist dies echt eine Herausforderung doch mir hilft es.

So Ihr Lieben, der Sonntag ist fast vorbei, ich werde jetzt noch ein bisschen in meinen Reiseführern schmökern und mich in die Sonne träumen.

Bis bald, Eure Petra