Schlagwort: Seychellen

La Digue und Mahé – Sturm, Delfine, frische Kokosnuss und schlafen mit Sternblick

La Digue – stürmische Inselrundfahrt mit Kokosnuss zur Belohnung

Samstag, 18.11.2017: Regen, Wind und Wellen – doch wir halten durch

Nach den letzten Touren rund um Praslin wollen wir heute La Digue entdecken.

Von Baie St. Anne aus queren wir auch heute wieder mit dem Kajak nach La Digue. Heute ist’s windig 😀. Unser Ziel ist La Passe – hier heißt es aufpassen, da die Fähren von Mahé hier zügig einfahren.  Wir starten unsere Inselrundfahrt im Uhrzeigersinn und hoffen dass der Wettergott auf unserer Seite ist.

Doch auf der ersten Strecke begleitet uns starker Wind, mit einer Dünung von 1 – 1,5 Meter und immer wieder Regen. Die Wellen kommen schön von vorne, so macht das Fahren trotzdem Spaß. Und ich entdecke unseren ersten Delfin. Am Anfang sehe ich nur eine Finne aus dem Wasser ragen, ca. 4 Meter entfernt – mein Puls beschleunigt sich – doch dann springt der Delfine aus dem Wasser und ich bin super glücklich.

In der Anse Caiman legen wir unsere erste Pause ein. Nach einem Blick um die Ecke werden wir entscheiden ob wir Weiterpaddeln oder nicht. Doch es sieht gut aus – die Dünung ist dort niedriger und auch der Himmel klart wieder etwas auf.

Unsere Abenteuerfahrt geht weiter. Wir paddeln vorbei an den wunderschönen Strände von La Digue Petit Anse und Grand Anse.  Zum anlanden ist die Brandung heute zu stark und auch schwimmen ist hier eher nicht empfehlenswert, da die Strömung sehr stark ist.  Und so paddeln wir weiter und genießen die Aussicht auf den Traumstrand.

Unser Ziel ist die Anse Source d’Argent – doch vorher heißt es nochmal Brandungssurfen am Riff. Etwas kritisch beobachten wir die am Riff brechenden Wellen und versuchen den richtigen Moment für die richtige Welle abzuwarten. Da ich vorne im Boot sitze ist meine Aufgabe „Füße und Hände still halten“ – mein Steuermann hält unser Boot mit Konterschlägen gerade und wir surfen auf der Welle über das Riff – juhu geschafft.  Das Anlanden am „Hochzeitsstrand“ ist nun ganz einfach.

Die anderen Strandbesucher schauen uns etwas erstaunt an, Kajakfahrer kommen hier eher selten vorbei.

Heute haben wir uns die Pause auf jeden Fall verdient – und es gibt frische Kokosnuss zum trinken und essen – mmmmmh lecker.

Die letzte Strecke nach La Passe zurück fahren wir innerhalb des Riffs – also ganz gemütlich.

Vor dem Abendessen gehen wir auf La Digue einkaufen und machen einen Spaziergang durch die kleine Stadt. Leider haben auch hier die Autos Einzug gehalten – doch die Radfahrer überwiegen immer noch, das finde ich klasse.

Wegen des Windes und des Wellengangs übernachten wir heute im Hafen von La Passe.

Marianne und Felicité – Traumstrände und herrliche Schnorchelreviere

Sonntag, 19.11.2017 Bacardi Feeling auf Marianne

Der Regen heute Nacht hat die Wolken weggewaschen. Mit dem Catamaran starten wir nach Felicité.  Von dort queren wir mit den Kajaks nach Marianne. Die Insel war früher eine Kokosplantage und ist heute unbewohnt. Wir umrunden Marianne und finden einen herrlichen Traumstrand, den wir ganz für uns haben.

Hier sieht man auch noch die Reste der Bewohner die zur Zeit der Kokosplantage auf der Insel gelebt haben. Auch ein gestrandetes Segelbootwrack dient als Fotomotiv.

Und ein paar kleine Bewohner gibt es doch noch.

Von Marianne aus geht es weiter nach Felicité.  

Kurz vor unserem Ziel entdecken wir eine kleine Bucht und wollen einen weiteren Badestopp machen. Doch unser Glück dauert nicht lange – freundlich werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Bucht in Privatbesitz ist und zum Hotel gehört. Wir müssen entweder bezahlen oder wieder gehen.

 Da Alain mit dem Cat um die Ecke auf uns wartet starten wir wieder.

Nach einer Schnorchelpause lassen wir uns vom Catamaran in die Bay St.Anne vor Praslin schippern.

Ciao Praslin und La Digue – weiter geht es nach Mahé

Montag, 20.11.2017 Praslin` s Westküste und der Kampf mit den Wellen

Die Westküste von Praslin steht heute noch auf unserem Programm.  Da die Wellen heute wieder sehr hoch sind nutzen wir die nächste Möglichkeit um innerhalb des Riffs zu gelangen.

Es ist spannend hier innerhalb des Riffs in total ruhigem Wasser zu paddeln und am Riff brechen die Wellen. Unsere Strandpause fällt heute kurz aus, da wir ablaufendes Wasser haben.

Auf Höhe der Insel Cousin, am Ende der Bucht Grand Anse wartet Alain mit dem Cat außerhalb des Riffs auf uns. Es gibt hier einen mit Boje markierten Übergang aus dem Riff, den wir ohne Brandungswellen durchqueren können. Doch die große Herausforderung steht uns noch bevor – bei dem starken Wellengang heißt es nun vom Kajak auf den Catamaran umzusteigen. Ich habe ein etwas mulmiges Gefühl im Bauch, die Strömung ist sehr stark und der Cat schwankt auf und ab. Das direkte umsteigen ist mir zu kritisch. Ich lasse mich aus dem Kajak ins Wasser gleiten – und versuche zur Leiter zu schwimmen doch die Strömung treibt mich weg. Ich bekomme die Leine des Kajaks zu fassen und ziehe mich wieder ran. Puhh das ging nochmal gut – ich erklimme die Leiter und bin froh oben zu sein.

Jetzt heißt es Ciao Praslin und La Digue – Alain setzt die Segel und wir nutzen den Wind und segeln nach Mahé. Ein herrliches Gefühl, doch man sollte nicht unter Deck gehen und sich bücken 🙁 Mein Magen dankt mir dieses Experiment mit Übelkeit. Doch nach einer halben Stunde auf meinem Lieblingsplatz mit dem Wind um die Nase geht es mir wieder prima.

  

Angekommen in der Anse Royal – heißt es heute mal wieder einkaufen. Insgesamt 3 der kleinen Supermärkte klappern wir ab um alle Wünsche von Kaffee über Müsli, Wasser und Wein zu erfüllen.

Wer kennt noch das Lied „Sternenhimmel“?  Mit unseren Isomatten, Kopfkissen und Laken machen wir es uns zu zweit im Netz des Katamaran gemütlich. Herrlich, so unter freiem Himmel zu schlafen und die Sterne zu zählen – doch Petrus ist uns nicht wohlgesonnen. Um halb zwei nachts kommt der Regen – im Dunkeln packen wir alles wieder zusammen und ziehen um in unsere Kabine. Schade.

Mahé – vom Meer aus nochmal ganz anders

Dienstag, 21.11. – Landtag mit Gemüse und Souvenir shoppen

Wir spazieren zu Geffroys Gemüsefarm – bei einer kleinen Führung erfahren wir alles über den Gemüseanbau und die Farm. Hier könnt ihr frisches Gemüse einkaufen das direkt vom Feld kommt.  Auch wir stocken unsere Vorräte auf.

Nun geht es weiter zum Jardin du Roi – da wir hier mit Francois bereits waren nehmen wir uns Souvenirs mit und wandern wieder zurück zum Strand.

In der Tageszeitung gibt es eine Seite nur über Tiere – eine tolle Idee – der Tierschutz spielt auf der Insel eine große Rolle

Während unsere Mitfahrer den Garten besuchen genießen wir einen Nachmittag am Strand. Im Schatten liegen, lesen, Fischer beobachten und baden – das tut auch mal wieder gut.

Frischer Fisch – direkt am Strand gibt es eine kleine Markthalle mit frischem Obst, Gemüse und Fisch

Damit unser Kajak keine Sehnsucht nach uns hat machen wir noch eine kleine Tour von der Anse Royal um den Point au Sel in die nächste Bucht. Zweimal Brandungssurfen am Riff inklusive 🙂

Am Horizont ziehen dunkle Gewitterwolken auf, und dort regnet es auch schon – ein Regenbogen begleitet uns. Wir kommen trocken auf dem Catamaran an, doch dann kommt der Regen auch zu uns.

Bat-o-bleu – die Charterfirma des Katamarans hat ein Barbecue am Strand für uns organisiert. Mit dem Dingi fahren wir an den Strand und hoffen dass es trocken bleibt. Die Barbecue-Idee ist toll, doch von der Umsetzung waren wir nicht ganz so begeistert.

Mittwoch, 22.11.2017 Kabbelwasser, Kreuzwellen und Traumstrand

Der Wind begleitet uns auch auf unserer Kajaktour von der Anse Royal in Richtung Baie Lazar.  Die Wellen machen uns zu schaffen und beim Pointe Capucins überraschen uns auch noch Kreuzwellen und wieder Regen.  Wir paddeln zur Anse Capucins und machen unsere erste Pause. Eigentlich wollten wir in die Police Bay fahren, doch das ist bei der Brandung zu gefährlich.

Aufgrund der Wetterlage bricht die eine Hälfte unserer Gruppe die Tour ab und kehrt zum Catamaran zurück. Zu fünft machen wir uns wieder auf den Weg – der Catamaran wird uns aus der Ferne begleiten, das ist ein gutes Gefühl.

Die Sonne hat Erbarmen mit uns und schaut mal wie es uns geht. Wir paddeln vorbei an der wunderschönen Anse Intendance. Die Wellen machen wieder Spaß und unser nächster Badestopp an der Anse Takamaka entschädigt uns für alle Mühen.

Wir gönnen uns im Chez Batista eine kühle Erfrischung und genießen das Nichtstun.

Dann heißt es wieder – ab durch die Welle – alles geht gut und wir paddeln glücklich und zufrieden bis zur Baie Lazare. Eine wunderschöne Bucht, die auch für Hochzeiten am Strand genutzt wird – aus der Ferne sehen wir zwei geschmückte Pavillons, die nur auf das Brautpaar warten.

Leider macht uns der Wind einen Strich durch die Rechnung – die Bucht ist für die Übernachtung zu wenig geschützt. Alain bringt uns bis Port Launay – wo wir vor Anker gehen und unser Nachtlager einrichten.

Donnerstag, 23.11.2017 Quallen, Sonnenuntergang und 2. Sternenschlafversuch

Mit dem Cat fahren wir bis zur Ile Therese um hier einen morgendlichen Schnorchelstop einzulegen – auf der Suche nach einer Schildkröte schwimme ich Richtung Insel. Auf einmal spüre ich an meinem Arm einen heftigen brennenden Schmerz. Ich drehe um und schwimme ziemlich hektisch zum Catamaran zurück. Auch zwei andere aus unserer Gruppe hat es erwischt – wir sind in einen Schwarm Quallen geraten 🙁 Die ersten die wir seit 3 Wochen auf den Seychellen sehen.  Mit einer Zitrone reibe ich die betroffenen Stellen ab, langsam wird es wieder besser – doch die Lust auf schnorcheln ist mir für heute vergangen.

Auch beim einsteigen ins Kajak bin ich heute vorsichtig, denn ein unfreiwilliges Bad will ich an dieser Stelle nicht nehmen. Zügig paddeln wir Richtung Anse Soleil. Das Wetter ist genial, Sonnenschein pur, kein Wind und fast schon zu heiß.

Angekommen vor der Anse Soleil heißt es wieder anlanden bei Brandung. Wir haben dies zwar nun schon oft geübt, doch aufregend bleibt es immer. Gut dass ich meinen Steuermann habe – so reiten wir auf der Welle Richtung Strand – ein super Gefühl. Unseren Mitfahrern geht es nicht allen so gut – ein paar machen die Bekanntschaft der Wellen-Waschmaschine – doch alle kommen heil an Land.

Mittagspause am Strand – baden, dösen und genießen – was will „Frau“ mehr 😉

Besuch am Badeplatz – na wer kann ihn sehen?

Nach einem Besuch im Chez Julien – die einheimische Zitronenlimo schmeckt prima – starten wir wieder.

Nach dem anlanden bei Brandung nun die nächste Herausforderung – schnell einsteigen ins Kajak, Spritzdecke zu, die richtige Welle abwarten und paddeln, paddeln, paddeln bis wir außerhalb der Brandung sind. Eine kräftige Salzwasserdusche inkl. Nasenspülung ist inklusive.

Auf dem „Heimweg“ fahren wir die Buchten aus und genießen den Ausblick auf die Küste. Jede Bucht hat ihren eigenen Reiz, kleine Hotels, kleine Orte und wunderbare einsame Strände neben ganz viel Flora und Fauna und tollen Steinformationen.

Heute paddeln wir der Sonne entgegen – in einen herrlichen Sonnenuntergang. Nach ca. 30 km Paddeln sind wir müde und glücklich wieder an Bord.

2. Versuch: Heute Nacht schlafen wir wirklich unter dem Sternenhimmel – auf dem Netz des Katamarans. Wir haben extra unsere Isomatten dabei – herrlich, so viele Sterne am Himmel – am Morgen weckt uns ein Hahn der vom Land herüber kräht und die Sonne die uns ins Gesicht scheint.

Freitag 24.11.2018 – 2 Wochen Abenteuer auf dem Meer gehen zu Ende

Heute nehme ich mein letztes Morgen-Bad – das wird mir fehlen. Aufstehen, in das warme Meer Wasser springen und dann Frühstück in der Sonne – ein Traum.

Mit dem Catamaran bringt uns Alain bis zur Anse Major. Auf dem Weg begleitet uns eine Delfinfamilie – sie sind auf der Jagd sagt Alain. Ich bin verzaubert, diese schönen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen ist wunderbar.

Es ist spannend, mit dem Kajak nun die Küste entlang zu fahren, an der wir unsere erste Woche auf den Seychellen verbracht haben. Vom Wasser aus sieht alles noch einmal anders aus.

Beau Vallon und unser Appartement lassen wir hinter uns – am Sunset Beach legen wir eine kurze Pause ein. Da wir jedoch ablaufendes Wasser haben geht es bald wieder weiter, damit wir        das Riff noch überqueren können.

Auf Höhe der kleinen Insel L’ilot sammelt uns der Catamaran wieder ein.

Alain hat ein Date mit dem Tankwart und wir fahren mit dem Catamaran wieder Richtung Eden Island.

Nach dem Auftanken bringt Alain die noch paddelwilligen – da sind wir natürlich dabei – in Richtung Cerf Island im Saint Anne Marine National Park. Unsere letzte Paddeltour für diesen Urlaub – gegen den Uhrzeigersinn paddeln wir um Cerf Island Richtung St. Anne. Zwischen St. Anne und Ile Moyenne machen wir uns auf den Rückweg.

  

Doch einen Abstecher will ich auf jeden Fall noch machen. Bei Ebbe verbindet eine Sandbank die Inseln Ile Moyenne, Round und Long, das heißt man kann trockenen Fußes von einer Insel zur anderen gehen. Durch die Lücke zwischen Moyenne und Round können wir noch paddeln, doch dann heißt es auch für uns aussteigen und das Kajak ziehen – lustig, hier mitten im Meer zwischen zwei Inseln zu stehen 🙂

Nach dem Spaziergang paddeln wir wieder weiter Richtung Cerf um von dort dann nach Mahé zu queren. Hier macht uns die Strömung und der Gegenwind noch etwas zu schaffen, doch dann haben wir Eden Island erreicht. Mit den Kajaks paddeln wir in die Marina – das letzte mal aussteigen, unser Abenteuer ist fast zu Ende.

Nun heißt es wieder packen, denn am nächsten morgen um 5 Uhr kommt unser Taxi und bringt uns zum Flughafen. Am Abend lassen wir uns alle gemeinsam nochmal bei Marie-Antoinette mit leckerem kreolischem Essen verwöhnen.

Samstag 25.11.2017 Ciao Seychelles – schön war es hier <3

Wir sind die ersten Reisenden am Check in. Wir genießen die letzten Minuten Wärme und Seychellen-Duft bevor es dann mit Flieger über Dubai ins kalte München geht.

Von der Sonne in den Schnee brrr. Doch der nächste Urlaub kommt bestimmt.

Ihr habt auch Lust bekommen die Seychellen zu entdecken? Ich kann euch empfehlen beides zu machen – Land und Leute kennenlernen und auch die Inseln vom Meer aus zu entdecken. Ein Catamaran mit Kajaks könnt ihr inklusive Skipper chartern. Doch ihr solltet auf jeden Fall Paddelerfahrung besitzen, denn ihr seid auf dem Meer unterwegs und nicht auf dem heimischen See. Wenn ihr Fragen habt zu unserer Reise meldet euch gerne bei mir.

Alles Liebe

Eure Petra

 

Seychellen – Syltfee mit dem Kajak rund um Praslin

Praslin – Schildkröten, Coco de Mer und wunderschöne Strände

Nach dem etwas holprigen Start unserer Tour sind wir jetzt happy und freuen uns auf unsere 2 Wochen Abenteuer.

Dienstag 14.11.2017: Mein Tag startet wieder mit einem herrlich erfrischenden Bad im Meer. Beim Frühstück schmieden wir mit Alain Pläne für unseren Tag. Auf dem Programm – paddeln, schnorcheln und Schildkröten besuchen. Das hört sich doch super an.

Curieuse – mit dem Kajak entdecken

10 Uhr im Boot – das wassern der Boote geht heute schon etwas flüssiger. Doch nun heißt es das erste mal direkt vom Katamaran in das Kajak steigen. Zum Glück ist das Meer ruhig und alle landen gut im Boot. Wir starten mit der Inselumrundung von Curieuse.

An der Spitze von Curieuse spüren wir das erste mal den Gegenwind und haben Wellengang. Doch die nächste geschützte Bucht liegt schon vor uns.

Nach der Inselumrundung bringt uns Alain mit dem Katamaran zur Insel St. Pierre. Wir haben das Schnorchelrevier fast für uns alleine, da alle anderen Tagesausflugsboote jetzt zum Mittagessen auf Curieuse sind. Gut dass wir unseren Skipper haben.

St. Pierre

Schnorcheln im 27 Grad warmen Wasser ist herrlich. Die Vielfalt der Fische fasziniert mich jedes mal wieder.

Schnorcheln macht hungrig, nach der Mittagspause auf unserem Katamaran bringt uns Alain nach Curieuse  auch Turtle Island genannt – Schildkröten besuchen.

 

 

Wir haben die Schildkröten ganz für uns alleine, herrlich. Die Tiere faszinieren mich. Hier auf Curieuse gibt es im Rahmen eines Naturschutzprojektes eine Schildkrötenaufzuchtstation. Von den ganz kleinen Schildkröten, bis zu ausgewachsenen Tieren können wir alles bestaunen.

Auf Holzstegen spazieren wir durch den Mangrovenwald Richtung Doctors House.

Rechts und links der Stege sind riesige Löcher im Boden, doch hier wohnen keine Kaninchen sondern sehr große Krebse. Bei Dunkelheit wollte ich hier nicht sein.

Doctors House stammt noch aus der Zeit als Curieuse eine Leprakolonie war.

Dort am Strand wartet Alain wieder auf uns.

Ein Tag mit vielen wunderschönen Eindrücken geht zu Ende. Wir übernachten heute in der Anse Gouvernement.

Coco de Mer im Valleé de Mai

Mittwoch, 15.11. 2017 – heute haben unsere Kajaks frei.

Mit dem Katamaran fahren wir nach Jetty in der Baie St. Anne im Südosten von Praslin.

Baie St. Anne

Unser Ersatzguide kommt heute aus Deutschland an. Wir nutzen den Tag und erkunden die Insel.

Mit dem Bus – wir erwischen einen Fahrer der gut in die Formel 1 passen würde 🙂 – fahren wir zum UNESCO Weltnaturerbe Valleé de Mai.

 

Hier wird die Coco de Mer gehegt und gepflegt. Doch auch ganz viele endemische Tiere sind hier zu finden, also Augen auf.

Der Park ist herrlich – es gibt verschiedene Wege die man alleine oder auch im Rahmen einer Führung gehen kann.

Immer im Schatten der Palmen geht es bergauf und bergab. Und das rascheln der Palmblätter im Wind begleitet uns.

  

Wenn ihr auf Praslin seid plant unbedingt einen Besuch mit ein.

Mit dem Linienbus machen wir noch eine Sightseeing Tour bis zur Nordspitze von Praslin.

Fußweg zur Anse Georgette – dazu später mehr

Heute übernachten wir wieder in der Anse Gouvernement.

Traumstrände entdecken

Donnerstag, 16.11. – die wunderschönen Strände von Praslin entdecken

Mit den Kajaks paddeln wir immer an der Küste entlang bis zur Anse Lazio. Wir haben den Strand komplett für uns und genießen es einfach im Meer zu liegen und vor uns hin zu träumen.

Unser zweites Ziel heute ist die Anse Georgette – eine kleine traumhafte Bucht mit türkisfarbenem Wasser – am liebsten würde ich hier bleiben. Weit weg von jeder Zivilisation. Die Anse Georgette ist nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar.

Wir paddeln zurück zur Anse Lazio und trauen uns auch mal zwischen den Felsen durch zu paddeln, das macht Spaß.

Juhu 2 Schildkröten haben uns besucht – ganz nah am Catamaran – doch für ein Foto war ich zu langsam. Beim schnorcheln an den Felsen der Anse Lazio sind sooo viele Fische. Und auch einen Rochen haben wir entdeckt.

Nach der Schnorchelpause geht es wieder ins Kajak. Wir sind ja nicht zum Spaß hier 😉 Heute paddeln wir in einer kleinen Gruppe in den Sonnenuntergang – ein wunderschönes Erlebnis.

Der Rest der Gruppe erwartet uns mit dem Catamaran wieder in der Anse Gouvernement.

Heute bleibt die Küche kalt, Alain bringt uns zum Strand und wir gehen lecker kreolisch essen im Les Lauriers. Ein tolles kreolisches Buffet erwartet uns in einer wunderschönen ansprechenden Umgebung. Das Restaurant ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

auch ein Bewohner von Praslin

 

Insel Hopping mit dem Kajak

Freitag, 17.11. – erste Querung mit dem Kajak von Praslin nach La Digue

Heute wartet eine neue Herausforderung auf uns. Von der Baie St.Anne aus queren wir mit den Kajaks über das offene Meer zur Spitze von La Digue. Ein komisches Gefühl, ich fühle mich ziemlich klein auf dem großen Meer. Wir müssen als Gruppe zusammenbleiben, da wir auch die Route der Fähre kreuzen und es wichtig ist, dass wir von den Booten wahrgenommen werden.

Stolz das erste Stück geschafft zu haben machen wir uns an die zweite Querung von La Digue nach Félicité. Nun haben wir uns eine Badepause verdient 🙂

Ausgeruht paddeln wir weiter Richtung Ile Cocos. Heute auch mal mit Wasser von oben, doch auch der Regen ist herrlich warm und wäscht das Salzwasser ab 😉 Das tut gut.

Nach einer kurzen Mittagspause auf dem Catamaran machen wir mit den Schnorcheln die Unterwasserwelt rund um Ile Cocos unsicher. Herrlich so ein Tag auf und im Wasser.

Nachdem wir Ile Cocos aus Sicht der Fische gesehen haben umrunden wir sie nun auch noch mit dem Kajak.

Die Sundowner Tour geht weiter um die kleine Schwester von Sisters Island. Jede Insel hat ihren eigenen Charme und ich kann mich an den Felsformationen gar nicht satt sehen.

Am Horizont bauen sich dicke Gewitterwolken auf – doch wir bleiben verschont. Eine tolle Stimmung umgibt uns.

Heute übernachten wir in der Baie St.Anne. Morgen heißt es good bye Praslin – hello La Digue.

 

Seychellen – Syltfee mit dem Kajak im Paradies

Ciao Mahé – hallo Meer – wir stechen in See

Leinen los

Nach einer Woche in unserem wunderschönen Appartement in Beau Vallon starten wir jetzt mit unserer Abenteuerreise. 2 Wochen schippern wir mit dem Katamaran durch die Inselwelt der Seychellen – Syltfee im Paradies :-). Immer dabei unsere Kajaks, mit denen wir die Inseln von einer ganz anderen Perspektive aus entdecken.

Das Abenteuer kann beginnen – leider erstmal mit Hindernissen

Unser Katamaran wartet in der Marina von Eden Island auf uns.  Eden Island ist eine künstliche Insel, auf der wir Luxusferienhäuser, Supermarkt, Restaurants, Shoppingmöglichkeiten und auch die sanitären Anlagen für uns Seefahrer finden. 14 Tage mit 3 weiteren Pärchen, die wir erst kennenlernen, unserem Skipper und dem Guide von Club Aktiv auf engstem Raum.

Küche, Lounge-Ecke und ganz viel Stauraum

Unser schwimmendes Hotel für die nächsten 2 Wochen

Die Spannung steigt, bald geht es los

Schlafzimmer mit Ausblick

Unsere Kabine besteht aus einem Bett, einem mega kleinen Bad und das wars. Auf Deck gibt es eine Küchenzeile und den Salon, sowie Outdoor überdacht eine Sitzecke, die zum Hauptaufenhaltsraum wird. Meinen Lieblingsplatz mit Ausblick werdet ihr auch noch kennenlernen.

Alain bei der Arbeit

Die Kajaks sind schon an Board. Unser Skipper Alain begrüßt uns herzlich – er wird die wichtigste Person unserer Reise sein, denn er kennt sich hier aus wie in seiner Westentasche.

Wir sind da – doch wo ist unser Guide…

Überraschung die erste: Wir kochen selber!

Unsere erste Aufgabe ist es, gemeinsam zu überlegen was wir die nächsten Tage kochen und essen wollen. Denn ja, wir werden uns auch selbst versorgen. Dann geht es ab in den Supermarkt. Mit 3 voll beladenen Einkaufswagen kommen wir zurück – und hoffen, dass wir an alles gedacht haben. Denn am Sonntag gehen wir auf große Fahrt. So der Plan.

Marie-Antoinette – super gemütlich

Am ersten Abend gehen wir alle gemeinsam lecker kreolisch Essen. Wenn ihr auf Mahe seid müsst ihr auf jeden Fall dieses Restaurant besuchen. Das Marie-Antoinette ist ein Unikat. Das Essen ist super lecker und reichlich – für alle, die die einheimische Küche der Seychellen probieren wollen ein „MUSS“.

Überraschung die zweite :-(: Unser Guide ist leider nicht im Stande uns zu begleiten.

Nach einigen Zwischenfällen mit unserem Guide stechen wir am Sonntag nachmittag mit Alain unserem Skipper alleine in See. Doch wir sind guter Dinge.

Leinen los – Abenteuer wir kommen

Und los gehts – auf große Fahrt

Mein Lieblingsplatz ist da vorne – mit Aussicht

Die erste Fahrt entlang der Küste um die Nordspitze von Mahe ist einfach herrlich.

Sonnenuntergang auf dem Meer – soo schön

Wir ankern zum Sonnenuntergang in der geschützten Bucht von Port Launay und springen alle vor dem Abendessen noch in unseren großen Pool – das Meer 😉

Abend-Bad 🙂

Die erste Nacht in unserem schwimmenden Hotel – es ist ziemlich warm in unserer Kabine – doch die Ruhe und das leise Plätschern des Meeres entschädigt dafür. Morgens weckt mich die Sonne und ich springe in meinen Bikini und ab ins Meer.

Ausblick bei meiner morgendlichen Schwimmrunde.

Das ist genial – ich schwimme ein paar Runden und weiß ich bin im Paradies angekommen. Danach gibt es Frühstück und wir planen gemeinsam mit Alain den Tag.

Ile Thérèse – erste Inselumrundung im indischen Ozean

Unsere erste Kajakausfahrt steht an. Mit Hut, T-Shirts mit UV-Schutz und ausreichend Wasservorräten ausgestattet lassen wir das erste Mal die Kajaks ins Meer. Das einsteigen ins Kajak vom Katamaran aus wird auch noch eine Herausforderung. Doch da die Paddelerfahrungen der Teilnehmer sehr unterschiedlich sind heißt es erstmal die Grundlagen üben.

Wir schwimmen mit den Kajaks im Schlepptau an den Strand. Sobald die Boote eingestellt sind und alle in ihrem schwimmenden Gefährt sitzen heißt es – wir üben kentern. Denn auch das gehört dazu – wenn ich mich auf dem Meer bewege. Alle absolvieren mit mehr oder weniger Widerwillen die Aus- und Wiedereinstiegsübungen – dann kann es losgehen.

Es ist ein herrliches Gefühl so ruhig dahinzugleiten. Wir sitzen jeweils zu zweit im Boot – was jedoch auch eine Herausforderung darstellt, denn es heißt beim paddeln auf den Partner zu achten sonst wird das nichts mit dem vorankommen. Nach unserer ersten Umrundung der Ile Thérèse waren die meisten doch froh wieder an Bord zu sein.

Erste Kajakausfahrt

Unsere nächste Station: Praslin

Um 14 Uhr lichtet Alain den Anker und wir setzen über nach Praslin. Ich genieße die Überfahrt auf dem Netz des Katamarans (mein Lieblingsplatz) – der Wind weht mir um die Nase, ab und zu spritzt die Welle von unten hoch – das Leben ist schön. Zeit um zu genießen und die Gedanken fliegen zu lassen.

Unser Ziel für die Nacht ist die Anse Petit Cour. Alain bringt uns mit dem Dingi noch an den Strand  – Einkauf ist angesagt – Wasser, Wein und was sonst noch so fehlt. Ein Besuch in den kleinen Supermärkten ist immer spannend – und es ist gar nicht so einfach etwas zu finden. Der Thunfisch steht beim Sonnenöl, das Müsli bei der Seife 😉

Unser erstes selbst gebackenes Brot, das Frühstück ist gesichert.

Nach dem kochen, essen und natürlich spülen genießen wir den Abend an Bord – so viele Sterne habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Und morgen geht es weiter – lasst euch überraschen.

Liebe Grüße Eure Petra

Seychellen – Syltfee untervegs auf Mahé – Sonne, Strand und noch viel mee(h)r

Mahé – eine Woche Entdeckungsreise auf der Insel

Angekommen auf dem Flughafen von Mahé erwartet uns schon unser Taxifahrer (Dank Angie von Beau Bamboo Guesthouse) Nach der trockenen Hitze in Dubai sind wir überwältigt von der Schwüle – es hat vor kurzem noch geregnet. Doch es riecht nach Meer und Urlaub einfach herrlich. Auf unserer Fahrt nach Beau Vallon bekommen wir schon ganz viele Tips für unseren Aufenthalt hier auf Mahé  – wo sind gute Einkaufsmöglichkeiten, was sollten wir besuchen und wo sind die schönsten Strände.

Beau Bamboo Guesthouse – ein Traum mit Meerblick

Meerblick bei leckerem Willkommenscocktail und frischer Kokosnuss

Ausblick bei leckerem Willkommenscocktail und frischer Kokosnuss

Francois heißt uns in unserem Appartement Fantail herzlich willkommen. Ein leckerer Cocktail und frische Kokosnuss mit einem wunderschönen Blick aufs Meer – das Leben ist herrlich. Das Appartement ist super geräumig und wunderbar eingerichtet.

Die Outdoorküche mit allem was das Herz begehrt

Die Outdoorküche mit allem was das Herz begehrt

Die Aussenküche und die große Terrasse sind ein Traum. Für alle die auch im Urlaub online sein müssen – auch WLAN gibt es hier natürlich. Wir haben uns auch von einem lokalen Anbieter eine Prepaid-Karte gekauft – z.B. für Anrufe an die Lieben daheim.

Wir haben uns für die ersten zwei Tage das Frühstück dazu gebucht. Maria kam dann morgens zu der von uns gewünschten Zeit und hat in unserer Außenküche das Frühstück vorbereitet. Wir haben dann auf unserer Terrasse lecker gespeist. Es gab jeden Tag frische Früchte, frischen Toast, Käse, Eier und Marmelade.

Doch nun ans Meer, schnell ziehen wir uns um – das Meer ruft ganz laut. Im kleinen Supermarkt um die Ecke kaufen wir schnell noch 2 Seybrew – für den Sundowner am Strand. Hier könnt ihr euch auch mit Sachen für den täglichen Bedarf, Wasser in Gallonen und Mückenspray eindecken.

Beau Vallon Beach – einer der schönsten Strände von Mahé und super erreichbar

In 2 Minuten sind wir im kühlen Nass – es ist herrlich. Nur wenige Menschen am Strand und im Meer haben wir schon die ersten Fische entdeckt. Auch schnorcheln können wir direkt vor unserem Domizil – dank dem Riff das hier liegt. Der Strand ist ein Naturstrand, deshalb selber Handtuch und Sonnenschirm mitbringen und sich ein schönes Plätzchen suchen.

Beau Vallon – der Ort – alles da was für das Urlaubsglück notwendig ist

Ich finde die Lage von Beau Vallon genial – der wundervolle Strand liegt direkt vor der Tür, sowohl Einkaufsmöglichkeiten als auch viele Restaurants sind fußläufig erreichbar. Ausflüge mit dem Bus nach Victoria oder an andere Traumstrände sind mit 5 Rupies pro Fahrt ein Klacks und auch ein Erlebnis 🙂

Restaurants – italienisch, indisch und ein leckeres kreolisches Buffet

In unserer Woche haben wir mehrere Restaurants ausprobiert und ich kann jedes empfehlen.

In der Pizzeria Baobab mit den Füßen im Sand und Blick auf das Meer gibt es leckere Pizza, Pasta und auch Fisch. Wir wurden immer freundlich bedient und es hat uns gut geschmeckt. Der Andrang ist groß, also früh da sein (Reservieren ist nicht möglich). Und es wird auch schnell wieder abgeräumt, doch wir haben den Abend eh lieber auf unserer wunderbaren Terrasse ausklingen lassen.

Lecker indisch essen im Mahek Restaurant. Am Strand entlang bummeln bis zum Restaurant und dann auf der Terrasse lecker speisen. so liebe ich mein Urlaubsleben. Die Bedienung ist super freundlich. Es gibt eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten und auch vegan lässt sich etwas finden. Und wer es besonders scharf haben will, auch das ist möglich 🙂

Wir wollten unbedingt auch die lokale Küche kosten. Das Boathouse ist ebenfalls einfach zu Fuß zu erreichen und bietet jeden Abend ein leckeres kreolisches Buffet an. Die Auswahl an Gerichten ist sehr gut, ob Vorspeise, Currys oder Nachspeise alles schmeckt prima. Die Bedienung ist freundlich und aufmerksam. Wer also Lust auf kreolische Küche in Beau Vallon hat ist hier gut aufgehoben.

Mahé – mehr als nur Meer – Inselrundfahrt mit Francois

Bereits von Deutschland aus haben wir für den Tag nach unserer Ankunft eine Inselrundfahrt bei Francois (unserem Appartementvermieter) gebucht. Morgens um 9:00 Uhr geht es los. Francois fährt uns mit seinem Privatauto, also nur wir zwei und unser Guide – das ist genial. Wir machen eine Tour rund um die Insel. Er erzählt uns viel über Mensch und Natur und zeigt uns die wunderschönen Strände von Mahé. Wir machen auch Halt im Künstlerdorf bei Victoria und besuchen den Jardin du Roi. Es macht super viel Spaß mit Francois den Jardin du Roi zu entdecken, da er zu jeder Pflanze etwas erzählen kann und wir mit ihm viel neues entdeckt haben.

Jardin du Roi- einen Besuch wert

Jardin du Roi- einen Besuch wert

Coco de Mer – weibliche und männliche Frucht

Tafeln im Jardin du Roi – mit vielen wertvollen Erklärungen

Wer viel erlebt bekommt auch Hunger, mittags holen wir uns leckeres Curry bei einem Restaurant an der Strasse und essen am Strand – wunderbar.

Manche Strassen sind wirklich abenteuerlich, doch der Strand am Ende des Weges ist die Aufregung wert 🙂

Am Nachmittag sind wir voller neuer Eindrücke, mit unendlich vielen Tips und rundum zufrieden wieder „daheim“.

Mahé – bergauf, bergab zu Fuß zur Anse Major – Robinsonfeeling

Ausblick vom Wanderweg – ab da ging es dann nur noch bergab 🙂

Mit dem Bus fahren wir nach Bel Ombre – das ist wirklich ein Erlebnis, es sind in Indien ausgemusterte alte Busse, die Sitze haben schon bessere Tage gesehen und es gibt keine Anzeige „nächste Haltestelle“ 😉 Gut dass noch mehrere Touristen dasselbe Ziel haben und es die Endhaltestelle ist 🙂 Steil bergauf geht es Richtung Anse Major. Es ist eine schöne Wanderung mit tollen Ausblicken – die Handwerker die hier Wasserleitungen verlegen beneide ich nicht, denn sie müssen alles hierher tragen. Und nicht nur einen Rucksack wie ich. Einsam ist die Bucht nicht als wir dort ankommen, doch wir finden noch ein herrliches Plätzchen. Mit Schnorchel und Flossen starten wir zum schnorcheln – der Regen der kurz darauf vom Himmel prasselt stört uns nicht. Die Farben und Größen der Fische sind echt faszinierend – es empfiehlt sich eine wasserfeste Kamera oder Hülle für das Handy zu haben.

Besucher am Robinson-Strand. Alle Hunde sind hier gut gepflegt

Da wir die Rückreise gerne per Boot machen wollen, finden wir es super dass das Taxiboat Happiness hier ist. Wir nehmen das letzte Boot und lassen die Anse Major nun ganz leer zurück. Da kommt doch etwas Robinsonfeeling auf. Die Fahrt mit dem Boot zurück ist wunderbar, vom Boot aus wirkt die Landschaft nochmal ganz anders.

Das Taxiboat bringt uns direkt zu unserem Strandabschnitt und ein herrlicher Tag geht zu Ende.

Mahé – Victoria – auch bei Regenwetter einen Besuch wert

Heute geht es mit dem Bus zur Insel-Hauptstadt. Die Wolken hängen tief über Mahé. Doch wir sind noch guter Dinge, dass wir trockenen Fußes durch den Tag kommen.

Gemeinsam mit vielen anderen Touristen ist unser erster Stop am indischen Tempel. Von außen sehr beeindruckend und im Inneren unerwartet leer und viel freie Fläche. Doch auf jeden Fall einen Besuch wert. Nun hat uns der Regen doch erwischt und es gießt wie aus Eimern. Natürlich liegt der Schirm daheim im Appartement 🙁 Wir bleiben im Tempel bis der Regen etwas nachlässt und spurten dann über die Straße zum Sir Selwyn Selwyn Clarke Market.

Auf dem Markt gibt es alles was das Herz begehrt: Obst, Gemüse, Fisch, Kokosöl, Marmelade aber auch Souvenirs, Bekleidung – es macht auf jeden Fall Spaß durch die Gänge zu schlendern.

Vom Markt schlendern wir durch die Straßen zum kleinen Big Ben und dann Richtung Hafen. Dort gibt es jedoch außer der großen Thunfischfabrik nicht viel zu sehen. Da der Regen heute in Victoria Dauergast ist spazieren wir wieder zum Bus – vorbei an den zwei großen Kirchen und mit einem Blick auf das State House.

Mahé – Morgenwanderung mit Francois auf dem Copolia Trail

Um 8:00 Uhr sind wir startbereit – feste Schuhe, ausreichend Wasser und natürlich den Fotoapparat, das ist alles was wir mitnehmen. Francois hat uns ein Frühstück auf dem Mount Copolia versprochen – wir lassen es überraschen. Nach einer kurzen Fahrt Richtung Victoria und über kleine enge steile Straßen zur Sans Souci Road geht es los. Über Stock und Stein, eine Bretterbrücke und immer schön im Schatten des Waldes geht es bergauf. Francois gibt uns den Auftrag Ausschau nach dem kleinsten Frosch der Welt zu halten, den es nur hier auf den Seychellen gibt. Er findet für uns eine tanzende Schnecke unter einem Palmenblatt und erklärt uns alles zu Flora und Fauna.

Kurz vor dem Gipfel kraxeln wir noch eine Leiter hoch, dann haben wir das Plateau erreicht. Und wir werden mit einem herrlichen Ausblick auf Victoria, das Meer und die vorgelagerten Inseln belohnt. Wir haben den Gipfel und die Aussicht ganz für uns alleine – herrlich. Und dann gibt es noch ein leckeres Frühstück das Francois aus seinem Rucksack zaubert – inkl. frischem Obst, Saft und süßen und deftigen Teigtaschen. Genial.

Nach einer Runde über das Plateau bei der uns Francois die Fauna und die umliegenden Berge erklärt geht es wieder bergab. Viel zu schnell sind wir wieder am Ende unserer Tour angekommen. Nach diesem wunderschönen Start in den Tag gönnen wir uns eine Auszeit am Strand.

Unsere wunderschöne Woche auf Mahé geht zu Ende – mehr zu unserer Abenteuertour mit dem Katamaran und den Kajaks gibt es in Kürze.

Bis bald Eure Petra

 

 

 

 

 

Vorfreude ist die schönste Freude :-)

Bald ist es soweit – und ich starte in die Sonne

Nur noch 9 mal schlafen, dann geht es los. Neues entdecken, ausruhen, genießen und aktiv sein. All das wird dabei sein bei meinen fast 4 Wochen Urlaub. So langsam steigt die Aufregung. Habe ich an alles gedacht? Die letzten Arbeitstage werden auch noch ganz schön voll…. ihr seid neugierig, dann folgt mir doch auf meinem Blog 🙂

Sonntag – Regenwetter – was nun?

Das Wetter schenkt mir heute eine Auszeit – dank Regen und kaltem Herbstwetter fällt der Sonntagsspaziergang ins Wasser. Doch statt Trübsal zu blasen hab ich einfach mal etwas Vorfreude geschnuppert 🙂

Sonnenschutz selbst gemacht – dann weiß ich was drin steckt

Da ich vegan lebe und mir gesundes leben wichtig ist bin ich schon lange auf der Suche nach einem guten Sonnenschutz für mich. Bei meiner Recherche habe ich Naturitas Rezept gefunden http://naturita.org/natuerlicher-sonnenschutz-einfach-selbst-gemacht/

Ich habe die Zutaten gleich beim Online Händler meines Vertrauens bestellt und heute los gelegt. Die festen Zutaten im Wasserbad geschmolzen, die Öle für den Lichtschutzfaktor dazu, dann noch etwas Vitamin E und für den Duft habe ich mir Lavendelöl ausgesucht. Alles vermischen und ab damit in die Sprühflasche. Da dies so einfach war habe ich gleich nochmal nachbestellt und werde nächstes Wochenende die zweite Charge herstellen. So habe ich einen Sonnenschutz für mich der lecker riecht (sagt auch mein Mann) und ich weiss genau was drin ist. Ich berichte euch dann von meinen Erfahrungen in der Sonne.

Leichtes Gepäck – wie viel Ballast ist wirklich notwendig?

Kennt ihr das auch? Wenn ich in Urlaub fahre habe ich meistens viel zu viel Gepäck dabei. Die weißen Schuhe passen sooo gut zu dem neuen Kleid, das rote Kleid passt bestimmt gut zum Dinner am Strand und den dritten Bikini nehme ich mal auch noch mit. Eine dritte Jacke und noch die Sportausrüstung brauche ich bestimmt auch. Ja si geht es weiter und der Koffer wird immer voller. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen mit leichtem Gepäck zu reisen, ganz nach dem Lied von Silbermond https://youtu.be/ktGFvjMhfr4

Und schaut mal hier, das ist die Tasche mit der Kleidung für meinen Mann und mich. Dann gibt es noch eine Tasche mit diesen wichtigen Dingen und für jeden einen Rucksack (Handgepäck).

Ich freue mich auf das Reisen mit leichtem Gepäck. Wie schaut es bei Deinen Urlaubsreisen aus? Wie viel Ballast trägst Du mit Dir.

Needful things – gesund in der Sonne

Es sind die schönsten Tage des Jahres, auf die ich mich schon ewig freue. Klar will ich diese auf jeden Fall rundherum genießen. Deshalb lieben Dank an Simone von Wolkenweit für diese tolle Liste https://wolkenweit.de/reiseapotheke-seychellen-das-sollte-drin-sein/

Meine Gesundheit ist mir wichtig, also war noch ein Einkauf bei der Apotheke angesagt.

Ein Tipp noch den mir vor vielen Jahren eine Arzthelferin gegeben hat. Vor jedem Essen im Urlaub einen kleinen klaren Schnaps trinken. Seit ich diesen Rat befolge hatte ich bei allen meinen Reisen in den Süden nie wieder Probleme mit Montezumas Rache. Ja besonders morgens vor dem Frühstück ist dies echt eine Herausforderung doch mir hilft es.

So Ihr Lieben, der Sonntag ist fast vorbei, ich werde jetzt noch ein bisschen in meinen Reiseführern schmökern und mich in die Sonne träumen.

Bis bald, Eure Petra